+

Konferenz beginnt am Montag

Klimagipfel: Merkel will verbindliche Folgeprozesse verabreden

Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) setzt beim Weltklimagipfel in Paris vor allem auf die verbindliche Vereinbarung von Folgeprozessen.

Wenn man das erreiche, sei zumindest ein Pfad eingeschlagen, der „noch glaubwürdig vervollständigt werden“ müsse, aber ein Anfang wäre gemacht, sagte die Kanzlerin in ihrem am Samstag veröffentlichten Internet-Podcast.

Die knapp zweiwöchige UN-Klimakonferenz beginnt an diesem Montag. Ziel ist ein verbindlicher Vertrag, um den Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase zu drosseln und die Erderwärmung einzudämmen.

Merkel verwies darauf, dass viele Staaten im Vorfeld des Gipfels eigene Reduktionsziele bei den CO2-Emissionen vorgeschlagen haben. Zudem habe China mit dem Jahr 2030 jetzt zum ersten Mal einen Reduktionszeitpunkt genannt. Damit sei ein neuer Zeitabschnitt eingeläutet. Die Industrieländer hätten die Aufgabe, Technologien zu entwickeln, von denen dann auch Schwellen- und Entwicklungsländer Gebrauch machen könnten, fügte die Kanzlerin hinzu.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Vermächtnis der Zeitzeugen

München - Zum Tod des KZ-Überlebenden Max Mannheimer kommentiert Merkur-Redakteurin Katrin Woitsch.
Vermächtnis der Zeitzeugen

Noch eine Rolle rückwärts

München - Das Ergebnis des Balkan-Gipfels kommentiert Georg Anastasiadis, Chefredakteur des Münchner Merkur.
Noch eine Rolle rückwärts

Grenzschutz statt Willkommensgruß

Wien - Österreich versucht, in der Flüchtlingskrise zu einer treibenden Kraft zu werden. Seine neue Anti-Willkommenspolitik garniert es mit diplomatischen Versuchen, …
Grenzschutz statt Willkommensgruß

CDU-Generalsekretär begrüßt Sexismus-Debatte 

Berlin - Eine junge Berliner CDU-Politikerin hat Sexismus in ihrer Partei angeprangert. Generalsekretär Peter Tauber reagierte positiv und forderte mehr Sensibilität bei …
CDU-Generalsekretär begrüßt Sexismus-Debatte 

Kommentare