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Bundesjustizminister Heiko Maas.

Nach Anschlag von Nizza

Minister Maas: Deutschland bleibt mögliches Anschlagsziel

Berlin - Nach dem Anschlag von Nizza sieht Bundesjustizminister Heiko Maas weiterhin auch die Bundesrepublik im Fokus des internationalen Terrorismus. 

"Deutschland bleibt ein mögliches Anschlagsziel", sagte der SPD-Politiker der "Saarbrücker Zeitung". "Wir sollten uns nicht darauf verlassen, dass der Terror eine Dauerschleife um Deutschland herum zieht." Die Gefährdungslage sei unverändert hoch.

Maas plädierte für ein hartes Vorgehen im Kampf gegen den Terrorismus. "Für Terroristen und Kriminelle darf es keine Toleranz geben." Es sei wichtig, "die Gesetze konsequent anzuwenden, die wir ja zur Bekämpfung von terroristischen Anschlägen auch gerade noch einmal verschärft haben". Zugleich erklärte Maas: "Der internationale Terrorismus kennt keine Ländergrenzen. Deswegen sollten wir die Zusammenarbeit der europäischen Sicherheitsbehörden weiter verbessern."

Ein 31 Jahre alte Tunesier hatte am französischen Nationalfeiertag bei einem Anschlag mit einem Lastwagen mindestens 84 Menschen getötet und mehr als 200 verletzt.

Anschlag mit vielen Toten in Nizza: Bilder des Grauens

Nizza: Zwei Schüler und Lehrerin aus Berlin unter Terroropfern

dpa

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