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Die CSU hat bei der Landtagswahl 2013 in Bayern die absolute Mehrheit wiedergewonnen. Das ist das Kabinett von Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU): 
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Ilse Aigner - Wirtschaft und stellvertretende Ministerpräsidentin: Die 1964 geborene Oberbayerin ist eine Lieblingsparteifreundin von Seehofer. Er holte die oberbayerische CSU-Bezirksvorsitzende aus Berlin nach München zurück. Aigner und Finanzminister Söder sind Hauptanwärter auf Seehofers Nachfolge. CSU-intern ist sie wegen ihres Charmes beliebt. Früher war sie bei Eurocopter tätig. Aigner ist die einzige in der deutschen Spitzenpolitik, die im Hubschrauber nicht nur fliegt, sondern sich auch mit der Technik auskennt.
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Markus Söder - Finanzen und Heimat: Der 46-jährige Ziehsohn von Ex-CSU-Chef Edmund Stoiber ist ein politisches Alpha-Tier und eine CSU-Allzweckwaffe. 2003 machte ihn Stoiber zum Generalsekretär - und Söder wurde bundesweit als Haudrauf bekannt. 2007 wurde er von Günther Beckstein als Europaminister ins Kabinett berufen. Seehofer machte ihn dann zum Umwelt- und Gesundheitsminister, später stieg er zum Finanzminister auf. CSU-intern hat der machthungrige Nürnberger stark an Boden gewonnen, ein Parteiliebling ist er aber nicht.
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Ludwig Spaenle - Kultus und Wissenschaft: Der 52-Jährige ist mit der Zusammenlegung von Schul- und Hochschulressort ein großer Gewinner der Kabinettsbildung. Sein Etat allein wird mehr als ein Drittel der bayerischen Staatsausgaben umfassen. In der Schulpolitik gelang es ihm in der vergangenen Legislatur, den Druck auf die CSU zu verringern, obwohl die Opposition ihn unter Dauerbeschuss nahm. Ein persönliches Anliegen ist dem Münchner CSU-Chef die Aufarbeitung der NS-Zeit.
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Joachim Herrmann - Inneres: Der einstige CSU-Fraktionschef ist seit 2007 Innenminister. Der 57 Jahre alte Mittelfranke ist eine ebenso unverzichtbare wie ruhende Säule der Staatsregierung. Ministerpräsident Seehofer fand ihn ursprünglich zu wenig dynamisch. Herrmann hat sich aber trotz seiner ruhigen Art profiliert. In der Rechtspolitik grub er in der vergangenen Wahlperiode der eigentlich zuständigen Fachministerin Beate Merk das Wasser ab.
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Emilia Müller - Soziales: Die 62-Jährige, die als Wirtschafts- und seit 2008 als Europaministerin eher blass geblieben war, galt lange als Wackelkandidatin. In ihrer Heimat, der Oberpfalz, verlor sie den parteiinternen Machtkampf um ein Direktmandat, obwohl sie die dortige CSU-Bezirksvorsitzende ist. Über die Liste schaffte sie aber locker den Einzug in den Landtag. Sie steigt nun wieder in ein wichtigeres Ressort auf.
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Marcel Huber - Umwelt: Bodenständiger als der 1958 geborene Tierarzt kann kaum ein Minister sein. Er wurde bei der Landtagswahl Stimmenkönig in seinem Stimmkreis Mühldorf. Er wechselte erst 2003 als Quereinsteiger in die Politik und war lange Kommandant bei der Freiwilligen Feuerwehr. Huber leitete 2012 den Kurswechsel beim Verzicht auf den Donau-Ausbau mit Staustufe ein und machte eine gute Figur bei der Hochwasserbekämpfung im Sommer.
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Melanie Huml - Gesundheit: Die 38 Jahre alte Oberfränkin galt lange als mögliche Heimatministerin. Nur wird die Ärztin, die bereits Sozialstaats- und zuletzt Gesundheitsstaatssekretärin war, tatsächlich Ministerin. Sie übernimmt das künftig eigenständige Gesundheitsressort. Aus der einst jüngsten Abgeordneten und Staatssekretärin wird damit die jüngste Ministerin.

Das ist Seehofers Kabinett

München - Die CSU hat bei der Landtagswahl 2013 in Bayern die absolute Mehrheit wiedergewonnen. Das ist das Kabinett von Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU): 

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