+
Rajoys Volkspartei war aus der Parlamentswahl zwar erneut als stärkste Kraft hervorgegangen, hatte aber die absolute Mehrheit verloren.

Spanien

Ministerpräsident Rajoy verzichtet auf Regierungsbildung

Madrid - Spaniens konservativer Ministerpräsident Mariano Rajoy hat den Auftrag von König Felipe VI. zur Bildung einer Regierung abgelehnt. Das teilte das Königshaus mit.

Felipe hatte zuvor Rajoy in der Königsresidenz Palacio de la Zarzuela nordöstlich von Madrid empfangen. Der Monarch werde nun die vor fünf Tagen begonnenen Konsultationen mit den im Parlament vertretenen Parteien fortsetzen, hieß es in einem Kommuniqué.  

Rajoys Volkspartei (PP) war aus der Parlamentswahl am 20. Dezember zwar erneut als stärkste Kraft hervorgegangen, hatte aber die absolute Mehrheit verloren. Beim Versuch einer Regierungsbildung war der 60-Jährige bisher überhaupt nicht vorangekommen. Die Chefs der anderen größeren Parteien hatten ihm die Unterstützung verweigert.

dpa

Mehr zum Thema

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Berliner Grüne sagen Ja zum Koalitionsvertrag

In wenigen Tagen soll Rot-Rot-Grün loslegen in Berlin. Zuvor befindet die Basis über das Regierungsprogramm. Die Grünen machten den Anfang - und deutlich: "Wir wollen …
Berliner Grüne sagen Ja zum Koalitionsvertrag

Bundespräsidentenwahl 2016 in Österreich: Das sagen die Umfragen und Prognosen

Wien - Am 4. Dezember 2016 wird in Österreich die Bundespräsidentenwahl wiederholt. Hier finden Sie aktuelle Umfragen und Prognosen zu Hofer und van der Bellen.
Bundespräsidentenwahl 2016 in Österreich: Das sagen die Umfragen und Prognosen

Kauder erhöht Druck auf Facebook & Co.

Hasskommentare, Falschmeldungen und Meinungsroboter im Internet könnten im Wahljahr 2017 die Meinungen beeinflussen, fürchtet der CDU-Fraktionschef. Er kündigt an: Wir …
Kauder erhöht Druck auf Facebook & Co.

Cameron: Sieg Le Pens wäre „schwerer Schlag“ für Europa 

Paris - Mit Marine Le Pens Präsidentschaftskandidatur erstarkt auch in Frankreich der rechte, politische Rand.  Ein Sieg der Rechtspopulistin entspräche David Cameron …
Cameron: Sieg Le Pens wäre „schwerer Schlag“ für Europa 

Kommentare