Stanislav Tillich.
+
Stanislav Tillich.

Pressekonferenz

Ministerpräsident Tillich: Sachsen nicht pauschal verurteilen

Dresden - Nach den fremdenfeindlichen Übergriffen in Sachsen hat sich Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) am Dienstag gegen pauschale Verurteilungen des Landes gewehrt.

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) will dem Rechtsextremismus-Problem in Sachsen mit mehr Personal bei Polizei und Justiz begegnen. „Wir brauchen wieder einen starken Staat“, sagte Tillich am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in Dresden. Die Zahl der Polizeianwärter solle von 400 auf 500 erhöht werden. Mobile Einsatz- und Fahndungsgruppen der Polizei sollten deutlich gestärkt werden. Die Justiz solle personell so ausgestattet werden, dass es zügig zu Verurteilungen kommen kann. Tillich wies zudem die Kritik an der sächsischen Wachpolizei zurück, die die reguläre Polizei unterstützen soll.

Hier erfahren Sie mehr zu dem Thema: 

Rechtsextremismus: "Der Staat darf sich nicht wegducken"

dpa

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

"Traurig": Das sagt Jerome Boateng über Gauland-Zitat

Berlin - "Komplett falsch verstanden worden" sei Alexander Gauland in seiner Aussage über Boateng. Das sagte nun AfD-Chef Jörg Meuthen. Jerome Boateng selbst hat sich …
"Traurig": Das sagt Jerome Boateng über Gauland-Zitat

Merkel und Hollande gedenken der "Hölle von Verdun"

Verdun - In der "Hölle von Verdun" starben mehr als 300.000 Soldaten aus Deutschland und Frankreich. Jetzt erinnerten Kanzlerin Merkel und Frankreichs Präsident Hollande …
Merkel und Hollande gedenken der "Hölle von Verdun"

Randale und Brandstifung in Berlin-Mitte

Berlin - Randalierer haben in der Nacht zum Sonntag in Berlin mehrere Autos und einen Rohbau in Brand gesetzt. Innensenator Frank Henkel (CDU) sprach von …
Randale und Brandstifung in Berlin-Mitte

Kiew: Lage in der Ostukraine verschärft sich

Der Friedensprozess für den Donbass steckt fest, die Kämpfe zwischen Armee und Separatisten flammen immer wieder auf. Die ukrainische Führung setzt in dieser Lage …
Kiew: Lage in der Ostukraine verschärft sich

Kommentare