„Oldschool Society“

Rechtsextreme Terror-Verdächtige ab April vor Gericht

München - Das Münchner Oberlandesgericht hat die Anklage gegen vier Mitglieder der rechtsextremen mutmaßlichen Terrorgruppe „Oldschool Society“ zugelassen.

Als erster Verhandlungstag wurde der 27. April festgelegt. Die Bundesanwaltschaft wirft den Angeklagten aus der Neonazi-Szene Bildung einer terroristischen Vereinigung und Vorbereitung eines Sprengstoffanschlags auf ein Flüchtlingsheim in Sachsen vor.

Der Staatsschutzsenat des OLG in München ist zuständig, weil der „Präsident“ der Gruppe, der 57-jährige Andreas H., in Augsburg lebte und dort im Mai 2015 in seiner Wohnung festgenommen wurde. Das Gericht habe zunächst bis Oktober 30 Prozesstage vorgesehen, teilte das OLG am Freitag mit.

Die Bundesanwaltschaft hat neben dem selbst ernannten Anführer der „Oldschool Society“ aus Schwaben noch zwei weitere Männer und eine Frau angeklagt. Markus W. war ebenso wie Denise Vanessa G. in Sachsen gefasst worden und Olaf G. in Bochum.

dpa

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