Spitzenkandidat Kruse zieht Bilanz

AfD nach Hamburg-Wahl: Bestmögliches Ergebnis

Berlin - Die AfD zeigt sich trotz ihres vergleichsweise knappen Einzugs in die Hamburger Bürgerschaft zufrieden mit dem Wahlergebnis. Er sei über die 6,1 Prozent froh und sei auch stolz, sagte Spitzenkandidat Jörn Kruse.

Der AfD-Bundesvorsitzende Bernd Lucke erklärte, einige der anderen Parteien hätten im Wahlkampf versucht, die Bürger mit „Wischiwaschi und Wohlfühlgefühl“ einzulullen.

Der FDP, die 7,4 Prozent erreicht hatte, warf Lucke vor, sie habe einen inhaltsleeren Wahlkampf geführt, in dem sie „mit bestimmten körperlichen Eigenschaften ihrer Spitzenkandidatin (Katja Suding) geworben hat“. Diese hatte sich im Wahlkampf dazu bekannt, ihre Attraktivität auch einzusetzen, um FDP-Botschaften zu transportieren.

Die AfD hatte in Hamburg vor allem der CDU und der SPD Wähler abgenommen. Die dritte große Gruppe unter den Wählern der konservativen Protestpartei hatte zuvor gar nicht gewählt.

Laut Kruse hatten Linksradikale in Hamburg 15 000 Plakate der Alternative für Deutschland (AfD) zerstört oder gestohlen. Auf den AfD-Plakaten fanden sich unter anderem Slogans wie „Radikale Islamisten stoppen“ und „Einwanderung braucht strikte Regeln“.

AFP

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