Überwiegend Asylbewerber

Nach Kölner Silvesternacht: Gegen 73 Personen wird ermittelt

Köln - Nach den Übergriffen in der Kölner Silvesternacht identifizieren die Ermittler immer mehr mögliche Täter. Nun sind es bereits 73 Personen, gegen die vorgegangen wird.

Mittlerweile werde gegen 73 Beschuldigte ermittelt, sagte der Kölner Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer am Montag. Dabei handele es sich „weit überwiegend“ um Asylbewerber, Asylsuchende oder Menschen, die sich illegal in Deutschland aufgehalten hätten. Die beiden größten Gruppen kommen den Zahlen der Ermittler zufolge aus Marokko und Algerien. Auch drei Deutsche seien unter den Beschuldigten, sagte Bremer.

In Untersuchungshaft sitzen nach Angaben der Staatsanwaltschaft bislang 15 Verdächtige. Nur einem von ihnen machen die Ermittler aber bislang ein Sexualdelikt zum Vorwurf. In den anderen Fällen geht es meist um Eigentumsdelikte wie Diebstahl.

In der Nacht auf Neujahr hatten in Köln große Gruppen von Männern Frauen umzingelt, bestohlen und sexuell bedrängt.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Archivbild)

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Bericht: Russland schikaniert US-Diplomaten in Europa

Nächtlich verschobene Möbel, bis in die Schule verfolgte Kinder: Einem Medienbericht zufolge drangsaliert Moskau US-Diplomaten in ganz Europa. Einer spricht gar von …
Bericht: Russland schikaniert US-Diplomaten in Europa

Juncker zu UKIP-Chef Farage: "Sie werden nicht wiederkommen"

Brüssel - Nach dem Brexit-Votum fordert das Parlament schnelle Verhandlungen über einen Austritt Großbritanniens aus der EU. Bei der Debatte stichelt …
Juncker zu UKIP-Chef Farage: "Sie werden nicht wiederkommen"

Zschäpes Fingerabdruck auf verdächtigem Zeitungsartikel

München - Die Hauptangeklagte im NSU-Prozess, Beate Zschäpe, hat nach Angaben eines Ermittlers ihren Fingerabdruck auf einem verdächtigen Zeitungsartikel hinterlassen.
Zschäpes Fingerabdruck auf verdächtigem Zeitungsartikel

EU-Gipfelchef Tusk: Weiteres Treffen ohne Briten

Brüssel - Nach dem Brexit-Votum fährt EU-Ratschef Donald Tusk die harte Linie. Er will sich im September erneut treffen, um die Zukunft der EU zu diskutieren - ohne …
EU-Gipfelchef Tusk: Weiteres Treffen ohne Briten

Kommentare