Einige Zuschauer trugen im Gerichtssaal blaue T-Shirts mit der aufgedruckten Zahl "40". Die Zahl soll als Geburtstagsgruß für den Angeklagten Ralf Wohlleben gelten. Foto: Peter Kneffel
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Einige Zuschauer trugen im Gerichtssaal blaue T-Shirts mit der aufgedruckten Zahl "40". Die Zahl soll als Geburtstagsgruß für den Angeklagten Ralf Wohlleben gelten. Foto: Peter Kneffel
Der Münchner wehrten sich gegen die Propaganda-Aktion der Neonazis. Foto: Peter Kneffel
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Der Münchner wehrten sich gegen die Propaganda-Aktion der Neonazis. Foto: Peter Kneffel
Die Polizei hielt beide Gruppen auf Distanz. Foto: Peter Kneffel
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Die Polizei hielt beide Gruppen auf Distanz. Foto: Peter Kneffel
Der Verhandlungstag wurde nach Unwohlsein der Angeklagten Zschäpe vertagt. Foto: Peter Kneffel
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Der Verhandlungstag wurde nach Unwohlsein der Angeklagten Zschäpe vertagt. Foto: Peter Kneffel
Ein Demonstrant der rechten Szene fotografiert vor dem Gericht Gegendemonstranten. Foto: Aren Kamm
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Ein Demonstrant der rechten Szene fotografiert vor dem Gericht Gegendemonstranten. Foto: Aren Kamm

Neonazi-Demonstration vor NSU-Prozess

München (dpa) - Zum ersten Mal seit Beginn des NSU-Prozesses im Mai 2013 haben Neonazis vor dem Gericht demonstriert. Einem Dutzend Rechtsextremisten standen vor dem Münchner Oberlandesgericht rund 50 überwiegend linke Gegendemonstranten gegenüber.

Diese protestierten mit Trillerpfeifen und Sprechchören gegen die Neonazis, die für den wegen Beihilfe mitangeklagten Ralf Wohlleben Partei ergriffen. Die Polizei hielt beide Gruppen auf Distanz.

Im Gerichtssaal nahmen anschließend mehrere Rechtsextremisten auf den Zuschauersitzen Platz. Die Hauptangeklagte, Beate Zschäpe, erschien nicht, da sie erneut erkrankt ist. Das Gericht sagte darum den 189. Verhandlungstag überraschend ab.

Am Mittwoch soll das Verfahren planmäßig weitergehen. Bereits in der vergangenen Woche hatte das Münchner Oberlandesgericht das Verfahren wegen einer Erkrankung Zschäpes unterbrochen.

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