US-Präsident Obama zusammen mit Griechenlands Staatspräsident Prokopis Pavlopoulos. Foto: Alexandros Vlachos
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US-Präsident Obama zusammen mit Griechenlands Staatspräsident Prokopis Pavlopoulos. Foto: Alexandros Vlachos
US-Präsident Obama ist auf Abschiedstour durch Europa. Foto: Pantelis Saitas
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US-Präsident Obama ist auf Abschiedstour durch Europa. Foto: Pantelis Saitas
Zum ersten und gleichzeitig letzten Mal besucht Barack Obama während seiner Amtszeit Griechenland. Foto: Pantelis Saitas
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Zum ersten und gleichzeitig letzten Mal besucht Barack Obama während seiner Amtszeit Griechenland. Foto: Pantelis Saitas
US-Präsident Barack Obama 2013 vor dem Brandenburger Tor in Berlin. Auch bei seiner letzten Reise als Amtsinhaber wird er Station in der deutschen Haupstadt machen. Foto: Michael Kappeler
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US-Präsident Barack Obama 2013 vor dem Brandenburger Tor in Berlin. Auch bei seiner letzten Reise als Amtsinhaber wird er Station in der deutschen Haupstadt machen. Foto: Michael Kappeler
Barack Obama nach der Landung auf dem Flughafen von Athen. Foto: Wassilis Aswestopoulos
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Barack Obama nach der Landung auf dem Flughafen von Athen. Foto: Wassilis Aswestopoulos

Treffen mit Tsipras in Athen

Obama auf Abschiedstour in Europa

Noch ist er im Amt, und daran lässt US-Präsident Barack bei seinem Besuch in Athen auch keinen Zweifel. Vor seiner Weiterreise nach Berlin will er am Mittwoch eine "Vermächtnisrede" halten.

Athen (dpa) - Der scheidende US-Präsident Barack Obama hat sich in Athen für eine Reduzierung der griechischen Schuldenlast ausgesprochen. Es sei ein guter Zeitpunkt für einen derartigen Schritt, die griechische Wirtschaft beginne wieder langsam zu wachsen, sagte Obama.

Er bekräftigt auch die Verbundenheit mit Europa und die Kontinuität durch die Nato. Von einer Schuldenerleichterung für Griechenland könnten letztlich alle Beteiligten profitieren, sagte Obama am Dienstag im Gespräch mit dem griechischen Staatspräsidenten Prokopis Pavlopoulos. "Wir glauben, dass ein starkes, vereintes und wohlhabendes Europa nicht nur gut für die Europäer, sondern auch für die Welt und die USA ist", sagte Obama. Über den griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras äußerte er sich anschließend anerkennend - dieser setze harte, notwendige Reformen um. Nun brauche Griechenland jedoch Luft zum Atmen und Investitionen, um den "konkreten, verheerenden Auswirkungen der Krise für das Volk" entgegentreten zu können.

Auf die Frage, ob er womöglich selbst mit daran schuld sei, dass die Amerikaner Donald Trump gewählt hätten, blieb Obama gelassen, äußerte sich jedoch negativ über die im Wahlkampf vorherrschende Rhetorik der Republikaner und des Kandidaten. "Ich fühle mich nicht verantwortlich dafür, was Donald Trump sagt oder tut", ergänzte er. Außerdem stehe sein Land "unbestritten besser da" als bei seinem Amtsantritt vor acht Jahren.

Womöglich hätten die Menschen jedoch etwas "bewegen" wollen, immerhin sei er lange im Amt gewesen, so Obama. Nun sei es sein Interesse, einen fließenden Übergang zu ermöglichen. Für gute Verbindungen nach Europa steht in seinen Augen in jedem Fall die Nato ein. "Sie ist der Grundpfeiler unserer gemeinsamen Sicherheit und sorgt für Kontinuität selbst wenn wir in den USA den Übergang zu einer republikanischen Regierung erleben."

Am Mittwoch wollte der US-Präsident in der "Geburtsstadt der Demokratie" eine Rede halten, die viele Beobachter schon vorher als sein "Vermächtnis" werteten. Sofern Zeit bleibe, plane er auch einen Besuch der Akropolis, sagte er vor Journalisten. Den Griechen habe die heutige Welt viel zu verdanken, neben der Demokratie die Philosophie und viele grundsätzliche Gedanken, die auch maßgeblich die heutigen Vereinigten Staaten geprägt hätten, sagte Obama.

In Athen herrschte am Dienstag wegen der hohen Sicherheitsmaßnahmen Ausnahmezustand. Zufahrtsstraßen vom Flughafen in Richtung Innenstadt waren gesperrt, auch im Stadtzentrum wurde der Verkehr für den Präsidententross umgeleitet. Demonstrationen an zentralen Orten wie dem Syntagma-Platz vor dem griechischen Parlament wurden verboten. Verschiedene Gewerkschaften riefen dennoch zu Protesten in unmittelbarer Nähe auf. Etwa 5000 Menschen demonstrierten am Abend gegen die "imperialistische Politik der USA".

Insgesamt waren für die Sicherheit des Präsidenten mehr als 5000 Polizisten, darunter auch Scharfschützen und die griechische Bereitschaftspolizei im Einsatz. Hinzu kamen rund 500 amerikanische Sicherheitskräfte.

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