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6,4 Millionen Österreicher sind aufgerufen einen neuen Bundespräsidenten zu wählen. Foto: Christian Bruna

Stimmungstest

Österreicher wählen einen neuen Bundespräsidenten

Wien - Die Österreicher wählen einen neuen Bundespräsidenten. Die Wahl gilt als Stimmungstest für die regierende rot-schwarze Koalition aus sozialdemokratischer SPÖ und konservativer ÖVP. Deren Kandidaten haben laut Umfragen kaum Chancen.

Bei der Bundespräsidentenwahl in Österreich hat das erste Bundesland bereits gewählt. In Vorarlberg schlossen die Wahllokale um 13 Uhr. In Wien und Innsbruck haben die Bürger noch bis 17 Uhr Zeit, ihre Stimme abzugeben. Dann wird eine erste Hochrechnung veröffentlicht. Sechs Kandidaten bewerben sich um die Nachfolge von Bundespräsident Heinz Fischer, der nach zwei Amtsperioden nicht mehr kandidieren darf. Insgesamt können 6,4 Millionen Bürger wählen. Wegen der spannenden Ausgangslage wird mit einer hohen Beteiligung von mindestens 70 Prozent gerechnet.

Nach bisherigen Umfragen haben der ehemalige Grünen-Chef Alexander Van der Bellen (72), Norbert Hofer (45) von der rechten FPÖ und die unabhängige Kandidatin Irmgard Griss (69) gute Chancen auf die erwartete Stichwahl der beiden Bestplatzierten am 22. Mai. Erstmals seit Jahrzehnten könnten die Kandidaten der sieggewohnten Regierungsparteien SPÖ und ÖVP den Einzug in die Stichwahl verpassen.

dpa

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