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Ein getrennter Wahlkampf zwischen CDU und CSU ist für Peter Tauber "per se nichts Schlechtes".

CDU-Generalsekretär zeigt sich offen

Tauber: Getrennter Wahlkampf "per se nichts Schlechtes"

Berlin - CDU-Generalsekretär Peter Tauber hält bei der nächsten Bundestagswahl getrennte Wahlprogramme von CDU und CSU für denkbar.

Das habe es schon öfter gegeben und sei "per se nichts Schlechtes", sagte Tauber der "Heilbronner Stimme" vom Donnerstag. "Entscheidend ist, was in beiden Programmen steht. Aber natürlich arbeiten wir daran, etwas Gemeinsames vorzulegen."

Zwischen den Schwesterparteien CDU und CSU gab es in den vergangenen Monaten besonders wegen der Flüchtlingspolitik teils heftigen Streit. Aus der CSU kommen deswegen Forderungen, vor der Bundestagswahl 2017 ein eigenes Wahlprogramm vorzulegen. Die CSU-Spitze spricht davon, dass die Differenzen mit der CDU so groß wie seit Jahrzehnten nicht seien.

"Dass wir uns bei manchen Themen nicht einig sind, ist offensichtlich", sagte Tauber und rief zur Einigkeit auf. "Ich habe ein Interesse daran, dass wir uns einig sind." Wenn gestritten werde, dann bitte nur in der Sache. "Viele CDU-Mitglieder sind inzwischen genervt davon, dass es Streit gibt, nur weil manche Spaß am Streit haben", kritisierte der CDU-Generalsekretär in Richtung CSU.

AFP

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