Kasich (l) und Rubio wissen: Sollte Trump sowohl in Ohio als auch in Florida als Sieger aus den Vorwahlen hervorgehen, ist seine Kandidatur praktisch nicht mehr zu verhindern. Foto: Erik S. Lesser/Archiv
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Kasich (l) und Rubio wissen: Sollte Trump sowohl in Ohio als auch in Florida als Sieger aus den Vorwahlen hervorgehen, ist seine Kandidatur praktisch nicht mehr zu verhindern. Foto: Erik S. Lesser/Archiv

Planen Kasich und Rubio Schulterschluss gegen Trump?

Washington (dpa) - Im erbittert geführten Vorwahlkampf der US-Republikaner gibt es erste Anzeichen für einen Schulterschluss von Marco Rubio und John Kasich zur Verhinderung von Donald Trump als Präsidentschaftskandidat.

Marco Rubios Sprecher Alex Conant äußerte sich dahingehend, dass Rubios Wähler bei der Vorwahl im Bundesstaat Ohio Kasich unterstützen sollten, um einen Alles-Oder-Nichts-Sieg Trumps dort zu verhindern: "Wenn man Republikaner-Wähler in Ohio ist und Donald Trump schlagen will, dann ist die beste Chance, das zu erreichen, John Kasich, weil John Kasich der amtierende Gouverneur von Ohio ist und Trump in einigen Umfragen am nächsten kommt."

Für den Bundesstaat Florida, wo am Dienstag 99 Delegierte nach dem "Winner-takes-all"-Prinzip vergeben werden, gelte umgekehrt das Gleiche. "Mann muss für Marco Rubio stimmen, weil er der einzige ist, der mathematisch eine Chance hat."

Vor wenigen Tagen hatte der inzwischen aus dem Präsidentschaftsrennen ausgestiegene Bruder von Ex-Präsident George W. Bush, Jeb Bush, das Gespräch mit allen verbliebenen Republikaner-Kandidaten außer Trump gesucht. Jeb Bush war Gouverneur von Florida und einstiger Mentor Rubios.

Trump führt derzeit mit rund 100 Delegierten Vorsprung vor Ted Cruz. Sollte er sowohl in Ohio als auch in Florida als Sieger aus den Vorwahlen am kommenden Dienstag hervorgehen, ist seine Kandidatur praktisch nicht mehr zu verhindern.

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