Mörtel Lugner, Präsident, Österreich
+
Richard Lugner hat anscheinend konkrete Pläne zur Präsidentschaftskandidatur.

Bauunternehmer will ins höchste Amt Österreichs

Präsidentenpläne von Lugner: "Mörtel" macht ernst

Wien - Der 83-jährige Bauunternehmer und Opernball-Routinier Richard „Mörtel“ Lugner will Österreichs nächster Bundespräsident werden.

Er werde zur Wahl im April antreten, teilte Lugner am Mittwoch in Wien der österreichischen Nachrichtenagentur APA mit. Das Amt wolle er gemeinsam mit seiner 26-jährigen deutschen Frau Cathy bekleiden. Für einen offiziellen Antritt muss Lugner noch 6000 Unterschriften sammeln.

Dem Betreiber eines großen Einkaufszentrums werden von Meinungsforschern keine realistischen Chancen auf einen Sieg eingeräumt. Lugner hatte bereits 1998 für das Amt des Staatsoberhaupts kandidiert und fast zehn Prozent der Stimmen bekommen. Amtsinhaber ist der Sozialdemokrat Heinz Fischer (77).

Ende Januar hatte Lugner sich bereits in einem Video für das höchste Amt im Staate empfohlen. Als Medienprofi und Schauspieler bringe er wichtige Voraussetzungen für das Amt mit. Eines seiner Hauptanliegen sei es, die Tradition der Militärkapellen in Österreich zu erhalten.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Brexit-Ticker: Schulz kritisiert verzögerten Rücktritt Camerons

London - Der Brexit ist offiziell - nach David Camerons Rücktritt-Ankündigung beraten sich Angela Merkel und François Hollande. Der Live-Ticker mit allen Infos zum …
Brexit-Ticker: Schulz kritisiert verzögerten Rücktritt Camerons

Gauck in Slowenien: Am Brexit-Tag feiern mit Freunden

Nach der bitteren Briten-Entscheidung doch noch ein versöhnlicher Ausklang des Tages für Bundespräsident Gauck. In Ljubljana gibt es etwas zu feiern.
Gauck in Slowenien: Am Brexit-Tag feiern mit Freunden

Unions-Klausur: Ein bisschen Inselfrieden mitten im Brexit-Chaos

Potsdam - Das Treffen von CDU und CSU in Potsdam verliert an Brisanz. Statt Asyl-Debatte geht den Schwesternparteien jetzt um grundsätzliche Gedanken über die Zukunft …
Unions-Klausur: Ein bisschen Inselfrieden mitten im Brexit-Chaos

Steinmeier: Camerons Regierung hat mit EU-Schicksal gespielt

Berlin (dpa) - Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hat der britischen Regierung vorgeworfen, die EU-Mitgliedschaft leichtfertig verspielt zu haben.
Steinmeier: Camerons Regierung hat mit EU-Schicksal gespielt

Kommentare