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Nach tödlichen Protesten in Ägypten wurden in Kairo die Sicherheitsvorkehrungen erhöht.

Bei Demonstrationen

Protest gegen Regierung in Ägypten: zwei Soldaten tot

Kairo - In Ägypten sind vor Demonstrationen gegen die Regierung zwei Soldaten erschossen worden. Die Regierung hatte zuvor landesweit scharfe Sicherheitsvorkehrungen angeordnet.

Einer starb, als Unbekannte das Feuer auf eine Patrouille eröffneten, wie das Staatsfernsehen am Freitag berichtete. Der zweite Soldat sei durch Schüsse in Al-Kalubija nördlich der Hauptstadt getötet worden.

Die Regierung hatte zuvor landesweit scharfe Sicherheitsvorkehrungen angeordnet. Damit will sie Demonstrationen verhindern, zu denen die ultrakonservative Dschabhat Salafia („Salafistische Front“) für Freitag aufgerufen hat.

Die Proteste richten sich gegen den Sturz des islamistischen Präsidenten Mohammed Mursi im Juli 2013 durch das Militär. Die in Ägypten als Terrororganisation eingestufte Muslimbruderschaft, zu der Mursi gehört, unterstützt den Protesttag.

dpa

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