+
Am Mittwoch hat Russlands Präsident Wladimir Putin (Mitte) den neuen US-Botschafter John Tefft empfangen.

Botschaft an Washington

Putin warnt USA vor Einmischung

Moskau - Anlässlich des Empfangs des neuen US-Botschafters in Moskau hat Russlands Präsident Wladimir Putin eine Warnung Richtung Washington geschickt. Die USA sollten sich nicht in die inneren Angelegenheiten Russlands einmischen, sagte Putin.

Auf dem gegenwärtigen Tiefpunkt der Beziehungen zwischen Moskau und Washington hat Russlands Präsident Wladimir Putin den neuen US-Botschafter John Tefft empfangen. Dabei mahnte Putin die USA am Mittwoch im Kreml, sich nicht in die inneren Angelegenheiten Russlands einzumischen. Als "Richtlinien" für eine "aktive Zusammenarbeit mit unseren US-Partnern" nannte er "den Respekt vor den gegenseitigen Interessen, gleiche Rechte und Nichteinmischung in innere Angelegenheiten".

Am Dienstag hatte Putin den Ton gegenüber den USA noch einmal verschärft: "Sie wollen uns unterwerfen, sie wollen ihre Probleme auf unsere Kosten lösen", sagte er vor Anhängern in Moskau. "Niemandem in der Geschichte ist es je gelungen, Russland das anzutun, und niemandem wird es jemals gelingen."

Washingtons neuer Mann in Moskau ist bekannt für seine Unterstützung für die westlichen Bestrebungen früherer Sowjetrepubliken. So war Tefft von 2009 bis 2013 Botschafter in der Ukraine. Er folgt auf Michael FcFaul, der im Februar nach nur zwei Jahren seinen Posten in Moskau aufgegeben hatte. McFaul hatte sich durch kritische Twitter-Einträge und Treffen mit Oppositionellen wiederholt den Zorn des Kremls zugezogen.

AFP

Russlands starker Mann: Die Welt schaut auf Wladimir Putin

Russlands starker Mann: Die Welt schaut auf Wladimir Putin

Meistgelesene Artikel

Nach G7: Russland will Sanktionen gegen Westen verlängern

Ise-Shima - Beim G7-Gipfel in Japan treffen sich heute die Staats- und Regierungschefs der sieben größten Industrieländer. Alle Informationen aus Ise-Shima im …
Nach G7: Russland will Sanktionen gegen Westen verlängern

IW-Studie prognostiziert: In 25 Jahren Rente mit 73

Berlin (dpa) - Die Deutschen können nach einer Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) künftig möglicherweise erst mit 73 Jahren in Rente gehen.
IW-Studie prognostiziert: In 25 Jahren Rente mit 73

Österreichs Außenminister: Türkei-Deal nicht um jeden Preis

Berlin -  Der österreichische Außenminister Sebastian Kurz hat die EU davor gewarnt, sich in der Flüchtlingskrise auf das Abkommen mit der Türkei zu verlassen.
Österreichs Außenminister: Türkei-Deal nicht um jeden Preis

IS tötet im Westirak immer mehr kampfunwillige Männer

Bagdad - Falludscha im Westirak ist eine der wichtigsten Hochburgen des IS in dem Krisenland. Armee und Milizen rücken in einer Offensive auf die Stadt vor. Für …
IS tötet im Westirak immer mehr kampfunwillige Männer

Kommentare