Der Chef des Euro-Rettungsschirms ESM, Klaus Regling (l), im Gespräch mit Griechenlands Finanzminister Euclik Tsakalotos (r). Foto: Olovier Hoslet/Archiv
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Der Chef des Euro-Rettungsschirms ESM, Klaus Regling (l), im Gespräch mit Griechenlands Finanzminister Euclik Tsakalotos (r). Foto: Olovier Hoslet/Archiv

Regling: Kein Schuldenschnitt für Griechenland

Tokio (dpa) - Bei der Bewältigung der Schuldenkrise in Griechenland wird es keinen Schuldenschnitt geben. Das bekräftigte der Chef des Euro-Rettungsschirms ESM, Klaus Regling, in Tokio.

Die Überprüfung der griechischen Reformvorhaben - darunter die Rentenreform - durch die Geldgeber werde zwei Monate in Anspruch nehmen. Sie ist eine Bedingung für weitere Schuldenerleichterungen. Gegen die Kürzungspolitik gibt es in Griechenland immer wieder Streiks und Proteste.

"Es gibt auch eine Einigung, dass es keine Schuldenschnitte geben wird", sagte Regling. Denkbare Optionen seien eine Verlängerung der Schuldenlaufzeiten oder ein Zinsaufschub. Regling führte in Tokio Gespräche mit institutionellen Investoren. Man arbeite daran, künftig Anleihen nicht mehr nur in Euro aufzulegen, sondern auch in anderen Währungen. Dies könne womöglich 2017 geschehen, sagte Regling.

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