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Der russische Wirtschaftsminister Alexej Uljukajew.

Kreml-Vertreter heute in Berlin zu Gast

Russischer Minister fordert Ende der Sanktionspolitik

Moskau/Berlin - Russland hat mit Nachdruck an die Europäische Union appelliert, mit der Sanktionspolitik Schluss zu machen. „Ich hoffe, dass sich letztlich der gesunde Menschenverstand durchsetzt“, sagte Wirtschaftsminister Alexej Uljukajew.

„Man kann nicht endlos den Einsatz hochtreiben, um die Stärke des anderen zu testen - dann werden beide Seiten verlieren“, sagte Uljukajew der Deutschen Presse-Agentur. Die russische Wirtschaft spüre die Folgen der Strafmaßnahmen. Aber auch westliche Unternehmen litten darunter.

Uljukajew wird am Freitag (10.00) in Berlin zu einer Konferenz der Auslandshandelskammer (AHK) erwartet. Der Minister betonte, Russland plane nicht, „irgendwelche neuen Barrieren zu errichten“.

Die EU hatte die Wirtschafts- und Finanzsanktionen wegen der russischen Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim und Moskaus Unterstützung prorussischer Separatisten in der Ostukraine verhängt. Moskau reagierte mit einem Verbot etwa für westliche Lebensmittel. Der deutsch-russische Handel war daraufhin 2015 nach Moskauer Angaben um mehr als ein Drittel eingebrochen.

dpa

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