FDP-Spitzenkandidatin Katja Suding
+
FDP-Spitzenkandidatin Katja Suding.

"T... und Beine statt Inhalte"

Macho-Tweet gegen Suding - Shitstorm gegen Politiker

Hamburg - Böses Eigentor von Grünen-Politiker Jörg Rupp. Mit einem Tweet über die Hamburger FDP-Spitzenkandidatin Katja Suding löste er einen Shitstorm aus.

Das kommt davon, wenn man zuerst tippt und dann nachdenkt. Jörg Rupp, Mitglied des Grünen-Landesvorstandes in Baden Württemberg, hat einen Shitstorm gegen sich heraufbeschworen. Anlass dafür war ein respektloser Post auf seiner Twitter-Seite, in dem er gegen die FDP-Spitzenkandidatin Katja Suding bei der Hamburger Bürgerschaftswahl wettert. Der Inhalt: "Muss man sich mal vorstellen: Mit Titten und Beinen anstatt Inhalten", dazu die Hashtags #fassungslos und #FDP.

Abgesetzt hatte Rupp den Tweet am Sonntagabend kurz nach den ersten Hochrechnungen. Danach brach der Shitstorm los. Rupp entschuldigte sich bereits mehrfach in den sozialen Netzwerken, Suding nahm die Entschuldigung mittlerweile an. Die FDP mit Spitzenkandidatin Katja Suding schaffte bei der Bürgerschaftswahl in der Hansestadt mit 7,4 Prozent (6,7) erstmals seit September 2013 wieder den Verbleib in einem Landesparlament.

Sudings Beine waren im Vorfeld der Wahl schon einmal der Anlass für eine Sexismus-Debatte. In der Tagesschau der ARD war sie in einer zweifelhaften Kameraeinstellung zu sehen. Diese zeigte die FDP-Politikerin mit überschlagenen Beinen in Highheels auf dem Podium sitzend. Ganz langsam fuhr die Kamera ihre Beine entlang nach oben, bis Katja Suding vollständig im Bild zu sehen war.

fw

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Hunderte Briten beantragen zyprische Staatsangehörigkeit

London - Die Briten haben für einen Austritt aus der EU gestimmt. Die Folgen des Brexit diskutierten die Staatschef bei einem EU-Gipfel in Brüssel. Wir berichten im …
Hunderte Briten beantragen zyprische Staatsangehörigkeit

Belgien überstellt weiteren Verdächtigen nach Paris-Anschlägen

Brüssel - Ein weiterer Verdächtiger der Anschläge von Paris wird nach Frankreich überstellt. Belgien stellt jedoch Bedingungen.
Belgien überstellt weiteren Verdächtigen nach Paris-Anschlägen

Ceta-Vertrag ohne nationale Parlamente? Zeit für den Juxit

Die Parlamente der EU-Staaten sollen nach dem Willen der Kommission nicht an der Entscheidung über das ausgehandelte Freihandelsabkommen mit Kanada (Ceta) beteiligt …
Ceta-Vertrag ohne nationale Parlamente? Zeit für den Juxit

Kommentar: Boris Johnson, der hohle Sprücheklopfer

München - Es hätte die große Stunde des Boris Johnson werden können. Hätte. Denn Londons Ex-Bürgermeister will sich nicht zum Nachfolger David Camerons wählen lassen. …
Kommentar: Boris Johnson, der hohle Sprücheklopfer

Kommentare