Malu Dreyer
+
Die rheinland-pfälzische SPD-Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Vor Landtagswahl

SPD-Ministerpräsidentin Dreyer will keine TV-Debatte mit AfD

Mainz - Die rheinland-pfälzische SPD-Ministerpräsidentin Malu Dreyer will nicht an Talkshows mit Vertretern der Alternative für Deutschland (AfD) teilnehmen.

„Ich gehe in keine Sendung, in der die AfD mit am Tisch sitzt“, sagte Dreyer am Dienstag in Mainz. „Es gab schon Anfragen.“ Nach manchen Äußerungen hält sie einige AfD-Mitglieder für rechtsextrem.

In rund drei Monaten wird in Rheinland-Pfalz ein neuer Landtag gewählt. Rot-Grün müsste vor allem um eine Mehrheit bangen, wenn mehr als drei Parteien im Parlament vertreten wären. In der jüngsten SWR-Umfrage kam die CDU in der Sonntagsfrage auf 39 Prozent, die SPD auf 31 Prozent, die Grünen erreichten 9 und die AfD 7 Prozent. Die AfD Rheinland-Pfalz wirft der SPD Versagen bei der Flüchtlings- und Asylpolitik vor.

Andere SPD-Politiker haben sich bereits ähnlich wie Dreyer geäußert. Baden-Württembergs SPD-Landeschef Nils Schmid weigert sich zum Beispiel, an einer möglichen SWR-Fernsehrunde zur Landtagswahl im März mit AfD-Spitzenkandidat Jörg Meuthen teilzunehmen.

dpa

Mehr zum Thema

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Kraft mahnt vor Pro-Erdogan-Demonstration Besonnenheit an

Am Sonntag wollen Tausende Erdogan-Anhänger in Köln demonstrieren. Ministerpräsidentin Kraft mahnt zur Besonnenheit. Der Mitveranstalter UETD beteuert dagegen, die …
Kraft mahnt vor Pro-Erdogan-Demonstration Besonnenheit an

Geiseldrama in Armenien geht weiter: Vier neue Geiseln

Eriwan - Vor zehn Tagen besetzten Regierungsgegner in Armenien ein Polizeigebäude und nahmen Geiseln. Nun haben sie vier Ärzte, die sie behandeln wollten, in ihre Gewalt …
Geiseldrama in Armenien geht weiter: Vier neue Geiseln

AfD-Vize Gauland will Asylrecht für Muslime aussetzen

Berlin - Im Grundgesetz heißt es, politisch Verfolgte genießen Asyl. Für Muslime soll das nach dem Willen von AfD-Vize Gauland vorerst nicht mehr gelten. Damit steht er …
AfD-Vize Gauland will Asylrecht für Muslime aussetzen

Mindestens 56 Tote bei IS-Vergeltungsanschlag auf Kurden

Kurdische Einheiten gelten als die effizientesten Kämpfer gegen die Terrormiliz IS. Deshalb gehören sie zu den Zielen der Extremisten. Nun holte der IS zum …
Mindestens 56 Tote bei IS-Vergeltungsanschlag auf Kurden

Kommentare