Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) mit Soldaten.
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Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) mit Soldaten.

Weitere Verteilzentren 

Standorte für geplante Flüchtlings-Drehscheiben noch offen

Hannover - Neben Soltau-Fallingbostel in der Lüneburger Heide ist Berlin-Schönefeld und der Güterbahnhof am Flughafen Leipzig-Halle im Gespräch.

Die Verhandlungen über Verteilzentren für Flüchtlinge ziehen sich hin. Als Standorte im Gespräch sind neben Soltau-Fallingbostel in der Lüneburger Heide noch Berlin-Schönefeld und der Güterbahnhof am Flughafen Leipzig-Halle. Niedersachsen unterstützt Pläne für ein norddeutsches Flüchtlings-Verteilzentrum, sieht dabei aber vor allem den Bund in der Pflicht. Innenminister Boris Pistorius (SPD) geht „eher von Wochen denn Tagen“ aus, bis das „Drehkreuz“ in der Lüneburger Heide einsatzfähig ist.

Der Grund sind zähe Verhandlungen des Bundes mit den Briten, die bis zum Jahresende den Truppenübungsplatz noch selbst nutzen. Zudem soll die zu dem Gelände führende Bahnstrecke saniert werden.

Die direkt per Bahn ankommenden Flüchtlinge sollen in den Verteilzentren in Busse umsteigen und auf die Bundesländer verteilt werden. Einrichtung und Betrieb der Drehkreuze könnten Soldaten und Zivilbeschäftigte der Bundeswehr übernehmen, bot Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) am Montag an. In München gibt es faktisch bereits ein solches Drehkreuz.

Informationen rund um das Thema Flüchtlinge finden Sie in unserem News-Ticker.

dpa

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