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SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat seine Stasi-Akte im Internet veröffentlicht. „Nicht nur Medienvertreter, sondern alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sollen die Dokumente einsehen und sich ein eigenes Urteil bilden können.“

"Keine essentiellen Informationen"

Steinbrück veröffentlicht seine Stasi-Akte

Berlin - SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat seine Stasi-Akte im Internet veröffentlicht. „Nicht nur Medienvertreter, sondern alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sollen die Dokumente einsehen und sich ein eigenes Urteil bilden können.“

Das erklärte Steinbrück auf seiner persönlichen Homepage peer-steinbrueck.de. Die Akte, die ihm am 8. August übermittelt worden sei, enthalte aus seiner Sicht „keine essentiellen Informationen“: „Ich habe jetzt lediglich erfahren, welche Person mich bei meinen Besuchen in der DDR bespitzelte.“

Dabei handelte es sich laut Steinbrück um einen Inoffiziellen Mitarbeiter der Stasi, der zu seinem weiteren verwandtschaftlichen Umfeld gehörte. Dieser habe vor allem Übertreibungen, Wichtigtuereien oder Fehlerhaftes geliefert. „Seine Denunziation, ich sei Marxist, könnte allenfalls für schlechtes politische Kabarett taugen“, erklärte Steinbrück und bekräftigte: „Weder die Stasi noch andere Geheimdienste haben je versucht, mit mir Kontakt aufzunehmen.“

dpa

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