+
Die polnische Premierministerin Ewa Kopacz empfing den neuen NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg.

Neuer Generalsekretär

Stoltenberg bekräftigt in Polen Solidarität der Nato

Warschau - Der neue Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat auf seiner ersten offiziellen Auslandsreise in Polen den Schutz des Bündnisses für alle seine Mitglieder bekräftigt.

„Wir werden eine dauerhafte Präsenz im östlichem Teil unserer Allianz behalten“, sagte er nach einem Treffen mit Präsident Bronislaw Komorowski in Warschau. Mit seinem Besuch in Polen wolle er auch die „starke Solidarität der Nato in diesen unruhigen Zeiten“ zeigen, sagte Stoltenberg angesichts des Konflikts in der benachbarten Ukraine.

Bei seinem anschließenden Treffen mit der polnischen Regierungschefin Ewa Kopacz sprach Stoltenberg von einer „dramatisch veränderten Sicherheitslandschaft im Osten und Süden“ der Allianz. „Diese Herausforderungen zeigen, warum wir die Nato brauchen“, sagte er.

Der polnische Präsident Komorowski hatte in den vergangenen Wochen wiederholt eine Stärkung der Nato-Ostflanke gefordert und sich wie andere polnische Politiker für eine dauerhafte Nato-Präsenz in Polen ausgesprochen. Am Montag sagte Komorowski: „Die Aufgabe Nummer eins ist heute die Stärkung der Mitglieder des Bündnisses und Unterstützung einer demokratischen, unabhängigen und nach westlichen Strukturen strebenden Ukraine.“ Kopacz sagte, die Beschlüsse des Nato-Gipfels in Wales zeigten, dass die Nato die Bedrohung an ihrer östlichen Grenze ernst nehme. Nun müssten die Beschlüsse aber auch schnell umgesetzt werden.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Trump: Russische Geheimdienste sollen Clintons E-Mails fmden 

New York - Der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump hat die russischen Geheimdienste aufgefordert, die verschwundenen E-Mails seiner demokratischen …
Trump: Russische Geheimdienste sollen Clintons E-Mails fmden 

Schüler plante möglicherweise Amoktat

Stand ein Jugendlicher kurz vor einem Amoklauf? Er wird in der Schule gemobbt, hortet Waffen, spielt Gewaltspiele, chattet gar mit dem Amokläufer von München. Jetzt ist …
Schüler plante möglicherweise Amoktat

Münchner Amokläufer hatte rechtsextremistische Weltsicht

Der Amokläufer war nicht nur süchtig nach dem Spiel Counterstrike. Er verehrte auch den norwegischen Rechtsextremen und Attentäter Breivik. Medien berichten, der …
Münchner Amokläufer hatte rechtsextremistische Weltsicht

Kraft mahnt vor Pro-Erdogan-Demonstration Besonnenheit an

Am Sonntag wollen Tausende Erdogan-Anhänger in Köln demonstrieren. Ministerpräsidentin Kraft mahnt zur Besonnenheit. Der Mitveranstalter UETD beteuert dagegen, die …
Kraft mahnt vor Pro-Erdogan-Demonstration Besonnenheit an

Kommentare