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Peter Theo Curtis mit seiner Mutter Nancy.

In Syrien freigelassener US-Journalist zu Hause

Damaskus - Er wurde verschleppt und zwei Jahre lang als Geisel gehalten. Nun ist der in Syrien freigelassene US-Journalist Peter Theo Curtis wieder in seiner Heimat.

Der nach zwei Jahren Geiselhaft in Syrien freigelassene US-Journalist Peter Theo Curtis ist wieder in seiner Heimat. "Ich bin überwältigt, dass dieser Tag gekommen ist und mein Sohn wieder neben mir steht", erklärte am Dienstag seine Mutter Nancy. Sie hatte den 45-Jährigen zuvor am Flughafen von Boston in Empfang genommen.

Der Autor und Journalist veröffentlichte seinerseits eine Erklärung, in der es hieß: "Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie sehr ich berührt und bewegt bin von all den Menschen, die heute zu mir gekommen sind, um mich Willkommen zu heißen: Fremde im Flugzeug, die Flugbegleiter und vor allem meine Familie." Er danke allen US-Vertretern, die sich für seine Freilassung eingesetzt hätten, und der Regierung von Katar.

Nach Angaben seiner Familie war Curtis im Oktober 2012 verschleppt worden. Seitdem befand er sich in den Händen des syrischen Al-Kaida-Ablegers, der Al-Nusra-Front, oder von verbündeten Gruppen. Nach Angaben der Vereinten Nationen wurde Curtis am Sonntagnachmittag den UN-Blauhelmen auf den Golanhöhen übergeben. Seine Freilassung erfolgte knapp eine Woche nach der brutalen Tötung des US-Journalisten James Foley. Dieser war ebenfalls 2012 in Syrien verschleppt worden. Vor einigen Tagen hatten Dschihadisten ein Video verbreitet, das seine Hinrichtung zeigt.

AFP

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