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Die syrische Opposition fühlt sich von der Weltgemeinschaft im Stich gelassen. 

"Die Welt schaut zu"

Syrische Opposition wirft der Weltgemeinschaft Versagen vor

New York - Vor dem Treffen der internationalen Syrien-Unterstützergruppe am Dienstag in New York hat die syrische Opposition der Weltgemeinschaft schwere Vorwürfe gemacht.

"Die Welt begnügt sich damit, zuzusehen ohne einzuschreiten", sagte der Koordinator des oppositionellen Hohen Verhandlungskomitees (HNC), Riad Hidschab, am Montag (Ortszeit) in New York. Die Welt stehe aber "in der Verantwortung, dem Handeln dieses kriminellen Regimes ein Ende zu bereiten".

Nach der Aufkündigung der Waffenruhe durch die syrische Armee gehe das Blutvergießen unvermindert weiter, klagte Hidschab. "Russland und der Iran vergießen syrisches Blut, das Regime bombardiert Krankenhäuser, es wirft tausende Fassbomben und andere geächtete Bomben ab - und die Welt schaut zu." Die Resolutionen des UN-Sicherheitsrats seien alle "vergeblich" gewesen.

Am Dienstag kommen in New York die Mitglieder der internationalen Syrien-Unterstützergruppe zusammen. Bei dem Außenministertreffen soll es um eine Standortbestimmung und um den Zustand der zwischen den USA und Russland getroffenen Vereinbarung über eine Waffenruhe für Syrien gehen.

Das Treffen findet einen Tag vor einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates zu Syrien statt, an dem auch die Außenminister der USA und Russlands, John Kerry und Sergej Lawrow, teilnehmen. Am Montag hatte die syrische Armee die am 12. September in Kraft getretene Waffenruhe für beendet erklärt.

AFP

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