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Die 16-jährige Malala Yousafzai bei ihrer bewegenden Rede vor den Vereinten Nationen.

16-Jährige gibt nicht auf

Taliban-Opfer Malala: Bewegende Rede bei den UN

New York - Die von Taliban-Extremisten schwer verletzte pakistanische Friedensaktivistin Malala Yousafzai hat an ihrem 16. Geburtstag eine Rede bei den Vereinten Nationen gehalten.

Führende Politiker der Welt sollten sich für eine Schulpflicht für jedes Kind einsetzen, forderte Malala bei einer Jugendtagung in New York. Zudem rief sie zu „einem globalem Kampf gegen Analphabetismus, Armut und Terrorismus“ auf. Die UN hatten ihr zu Ehren den „Malala-Tag“ ausgerufen.

Ein Taliban-Kämpfer hatte Malala am 9. Oktober vergangenen Jahres im Nordwesten Pakistans auf dem Heimweg von der Schule in den Kopf geschossen und schwer verletzt . Nach mehrmonatiger Behandlung wurde Malala schließlich im März aus einem britischen Krankenhaus entlassen.

Die Taliban lehnen die Schulausbildung von Mädchen ab. Sie warfen Malala vor, „westliche Ansichten“ zu verbreiten.

„Lasst uns unsere Bücher und Stifte in die Hand nehmen“, erklärte Malala in ihrer UN-Rede. „Sie sind unsere mächtigsten Waffen. Ein Kind, ein Lehrer, ein Buch und ein Stift können die Welt verändern. Bildung ist die einzige Lösung“.

AP

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