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Theo Waigel.

Es schwächt beide Parteien

Theo Waigel: Union muss Streit beenden

München - CSU und CDU hatten in der vergangen Zeit häufig deutliche Meinungsverschiedenheiten. Das dürfe so nicht weitergehen, findet der langjährige CSU-Vorsitzende Theo Waigel.

Der langjährige CSU-Vorsitzende Theo Waigel ruft die Unionsparteien auf, ihren Streit endlich beizulegen. „Eine noch länger dauernde, öffentlich geführte Auseinandersetzung wird die CDU schwächen und die CSU nicht stärken“, schreibt Waigel in einem Gastbeitrag für den Münchner Merkur. Zudem glaubt der frühere Bundesfinanzminister: „Eine Ausdehnung der CSU würde zu einem historischen Fiasko führen.“

Weiter schreibt Waigel im „Münchner Merkur“, die für die CDU zuletzt enttäuschenden Wahlergebnisse seien zwar vor allem auf die Diskussion um die Flüchtlingspolitik zurückzuführen, er könne aber grundsätzlich die von einigen CSU-Politikern beklagte Linksorientierung der CDU in den letzten Jahren nicht erkennen. „Alle gesellschaftlichen und familienpolitischen Entscheidungen der Bundesregierung wurden im Einvernehmen mit der CSU getroffen.“

Zudem rät Waigel seiner Partei, die AfD in einer Programmdebatte zu entlarven, „indem man Äußerungen von Gauland, Petry, von Storch und Höcke nebeneinanderstellt und klarmacht, dass dahinter Ressentiment, Hass und eine Spaltung der Gesellschaft steht“.

Den gesamten Gastbeitrag finden Sie am Samstag auf Merkur.de und in der Samstagsausgabe des Münchner Merkur. 

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