+
In einer Notunterkunft für Flüchtlinge in Nordrhein-Westfalen sollen Mitarbeiter eines privaten Sicherheitsdienstes Asylbewerber misshandelt haben.

"Macht uns wütend und beschämt uns"

Übergriffe auf Flüchtlinge: Minister entschuldigt sich

Düsseldorf - Der nordrhein-westfälische Innenminister Ralf Jäger (SPD) hat sich bei den Asylbewerbern entschuldigt, die Opfer der Übergriffe von Sicherheitsleuten wurden.

Was geschehen sei, sei menschenverachtend, sagte Jäger am Dienstag in Düsseldorf. „Es macht uns alle wütend und beschämt uns“, betonte er. Jäger sicherte zu, dass jedem Hinweis auf solche Vorfälle nachgegangen werde: „Hier wird nichts unter den Teppich gekehrt.“ Auch die Möglichkeit eines fremdenfeindlichen Hintergrunds werde geprüft. Derzeit werde gegen elf Verdächtige ermittelt. Zusammenarbeit werde es künftig nur noch mit Sicherheitsfirmen geben, deren Mitarbeiter sich freiwillig von Polizei und Verfassungsschutz überprüfen lassen.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Ticker zu Terror in Istanbul: Zahl der Toten offenbar gestiegen

Istanbul - Wieder erschüttert ein Terroranschlag die türkische Metropole Istanbul. Am Dienstag richteten Selbstmordattentäter ein Blutbad am Atatürk-Flughafen an.
Ticker zu Terror in Istanbul: Zahl der Toten offenbar gestiegen

Ticker zum EU-Gipfel: 27er-Union stellt Forderungen an Briten

London - Die Briten haben für einen Austritt aus der EU gestimmt. Die Folgen des Brexit klären nun die Staatschef bei einem EU-Gipfel in Brüssel. Wir berichten im …
Ticker zum EU-Gipfel: 27er-Union stellt Forderungen an Briten

Neue EU will für London keinen Binnenmarkt "à la carte"

Brüssel - Harte Bandagen in Brüssel: Die neue 27er-EU will die Zusammenarbeit mit Großbritannien künftig danach bemessen, wie sich das Königreich bei der Zuwanderung …
Neue EU will für London keinen Binnenmarkt "à la carte"

Verkauf von Hunsrück-Flughafen Hahn droht zu platzen

Der Käufer des Flughafens Hahn ist mit einer ersten Zahlung in Verzug. Der Landtag sollte dem Deal in wenigen Wochen zustimmen - jetzt ist alles gestoppt.
Verkauf von Hunsrück-Flughafen Hahn droht zu platzen

Kommentare