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Barack Obama lobt das UN-Abkommen zum Klimagipfel.

Politiker feiern UN-Vertrag

Obama: Abkommen könne "Wendepunkt für die Welt sein"

Paris - In Paris ist am Samstag Geschichte geschrieben worden. Alle 196 Länder haben beim UN-Klimagipfel dem Abkommen zugestimmt. Politiker weltweit feiern den Vertrag.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat das Klimaabkommen von Paris als Zeichen der Hoffnung begrüßt. „Mit dem heute verabschiedeten Klimavertrag hat sich zum ersten Mal die gesamte Weltgemeinschaft zum Handeln verpflichtet - zum Handeln im Kampf gegen die globale Klimaveränderung“, sagte die Kanzlerin am Samstagabend in Berlin. „Ungeachtet der Tatsache, dass noch viel Arbeit vor uns liegt, ist dies ein Zeichen der Hoffnung, dass es uns gelingt, die Lebensbedingungen von Milliarden Menschen auch in Zukunft zu sichern.“ Merkel dankte der französischen Präsidentschaft für die sorgfältige Vorbereitung, die umsichtige Verhandlungsführung und ihre Gastfreundschaft. Paris werde auf immer mit diesem historischen Wendepunkt in der globalen Klimapolitik verbunden sein.

Obama lobt Abkommen

Auch US-Präsident Obama hat das 

Klimaschutzabkommen von Paris als "stark" und "historisch" begrüßt. Das Abkommen könne einen "Wendepunkt für die Welt" sein, sagte Obama sam Samstag im Weißen Haus in Washington. Die Übereinkunft lege den nötigen Rahmen zur Beilegung der Klimakrise fest.

Mit der Einigung hätten die Teilnehmer von 195 Staaten "gezeigt, was möglich ist, wenn die Welt zusammensteht", lobte der US-Präsident. Gleichzeitig warnte er, das Abkommen könne nur ein Schritt im Kampf gegen die Erderwärmung sein.

Hendricks: "Wir sehen das Ende des Zeitalters von Kohle und Öl"

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) sieht mit dem Klimaabkommen von Paris den Abschied von fossilen Energieträgern eingeleitet. "Wir sehen das Ende des Zeitalters von Kohle und Öl", sagte Hendricks am Samstagabend nach dem erfolgreichen Abschluss der UN-Klimakonferenz. Von diesen werde sich die Welt "in den kommenden Jahrzehnten verabschieden müssen".

Dies sei auch "ein sehr klares Signal" an Investoren, sagte Hendricks weiter. Das Abkommen werde "eine Dynamik auslösen, wie wir sie uns heute noch gar nicht vorstellen können". Der auf der Klimakonferenz beschlossene Vertrag sieht vor, die Erderwärmung auf 1,5 bis zwei Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen und noch in diesem Jahrhundert Emissionsneutralität bei Treibhausgasen zu erreichen.

Bayerische Umweltministerin Scharf lobt Klimavertrag als „großen Schritt in die Zukunft“

Die bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf (CSU) hat die Pariser Klima-Einigung gelobt. „Der Klimavertrag von Paris ist ein großer Schritt in die Zukunft“, sagte Scharf. Sie begrüßte, dass es nun verbindliche Klimaziele und einen Mechanismus gebe, damit diese Ziele nicht nur auf dem Papier existierten. Außerdem erhielten ärmere Staaten finanzielle Zusagen, um sich auf die Folgen des Klimawandels vorbereiten zu können.

Bayern schloss in Paris zudem ein Abkommen mit Israel zur Reduktion von Treibhausgasen. Die Kooperation startete bereits im vergangenen Jahr und soll bis 2017 fortgesetzt werden. Auch mit Ghana und Chile würden gemeinsame Projekte vorbereitet. Bayern will den Ausstoß aller Treibhausgase bis 2050 auf zwei Tonnen pro Kopf und Jahr senken.

Alle Informationen zur UN-Klimakonferenz im Ticker.

dpa/AFP

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