Auf dem Weg nach Lesbos: Die Flucht aus Syrien und anderen Krisenländern hält unvermindert an. Foto: Stratis Balaskas
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Auf dem Weg nach Lesbos: Die Flucht aus Syrien und anderen Krisenländern hält unvermindert an. Foto: Stratis Balaskas
Viele Flüchtlinge überleben die Überfahrt nach Lesbos nicht. Foto: Socrates Baltagiannis
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Viele Flüchtlinge überleben die Überfahrt nach Lesbos nicht. Foto: Socrates Baltagiannis
16 000 Asylsuchende halten sich derzeit auf Lesbos auf. Feste Unterkünfte sind allerdings nur für 2800 Menschen vorhanden. Foto: Socrates Baltagiannis
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16 000 Asylsuchende halten sich derzeit auf Lesbos auf. Feste Unterkünfte sind allerdings nur für 2800 Menschen vorhanden. Foto: Socrates Baltagiannis
An Land: Das kleine Flüchtlingsmädchen hat gerade die rettende Insel Lesbos erreicht. Foto: Socrates Baltagiannis, dpa
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An Land: Das kleine Flüchtlingsmädchen hat gerade die rettende Insel Lesbos erreicht. Foto: Socrates Baltagiannis, dpa
Hunderte Schwimmwesten säumen den Strand von Lesbos - die kleine Insel ist vom Andrang der Flüchtlinge überfordert. Foto: Stratis Balaskas
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Hunderte Schwimmwesten säumen den Strand von Lesbos - die kleine Insel ist vom Andrang der Flüchtlinge überfordert. Foto: Stratis Balaskas
Gerettet: Ein Flüchtling hat es mit einem Kleinkind von Bord eines überladenen Schlauchboots auf die griechische Insel Lesbos geschafft. Foto: Filip Singer
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Gerettet: Ein Flüchtling hat es mit einem Kleinkind von Bord eines überladenen Schlauchboots auf die griechische Insel Lesbos geschafft. Foto: Filip Singer
Urlaub auf Lesbos: Eine Urlauberin winkt Flüchtlingen zu. Foto: Orestis Panagiotou/Archiv
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Urlaub auf Lesbos: Eine Urlauberin winkt Flüchtlingen zu. Foto: Orestis Panagiotou/Archiv
Immer mehr Menschen aus den Kriegsgebieten des Nahen Ostens wollen über die griechische Insel Lesbos in die EU kommen. Pro Kopf müssen sie 1200 Euro an Schlepper zahlen. Foto: Filip Singer
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Immer mehr Menschen aus den Kriegsgebieten des Nahen Ostens wollen über die griechische Insel Lesbos in die EU kommen. Pro Kopf müssen sie 1200 Euro an Schlepper zahlen. Foto: Filip Singer

UN: Lage der Flüchtlinge auf Lesbos spitzt sich zu

Genf (dpa) - Durch den weiterhin starken Andrang von Flüchtlingen auf der griechischen Insel Lesbos verschärft sich dort nach UN-Angaben die humanitäre Lage zusehends.

Derzeit hielten sich rund 12 000 Asylsuchende auf Lesbos auf, während es nur für etwa 2800 Menschen feste Unterkünfte gebe, teilte das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) in Genf mit.

Deshalb würden viele Menschen - unter ihnen Frauen mit neugeborenen Babys - im Freien übernachten und versuchen, sich an offenen Feuern zu wärmen, schilderte die UNHCR-Europabeauftragte Diane Goodman. Spannungen zwischen Flüchtlingen und der ortsansässigen Bevölkerung sowie der Polizei hätten zugenommen. "Lesbos wird immer mehr zu einem Epizentrum der Krise", sagte Goodman. Je näher der Winter rücke, desto größer werde die Sorge, dass die Probleme überhandnehmen.

Derzeit erreichten täglich etwa 3300 Bootsflüchtlinge Lesbos. Von dort werden sie mit Fähren zum Festland gebracht. Die meisten versuchen dann, nach Westeuropa zu gelangen. Von den rund 660 000 Flüchtlingen, die seit Anfang des Jahres nach Griechenland gelangten, kam nach Angaben des UNHCR mehr als die Hälfte auf der unweit der Türkei liegenden Insel Lesbos an.

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