Ben Carson
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"Wenn ein tollwütiger Hund durch deine Nachbarschaft streift, wirst du vermutlich nichts Gutes über diesen Hund denken. Und du wirst wahrscheinlich deine Kinder auf Distanz halten." Das sagte Ben Carson bei einer Wahlkampfveranstaltung.

Bei einer Wahlkampfveranstaltung

US-Präsidentschaftsanwärter vergleicht Flüchtlinge mit tollwütigen Hunden

Washington - Der republikanische Präsidentschaftsanwärter Ben Carson hat syrische Flüchtlinge mit tollwütigen Hunden verglichen. "Wenn ein tollwütiger Hund durch deine Nachbarschaft streift, wirst du vermutlich nichts Gutes über diesen Hund denken."

"Wir müssen Sicherheit und eine humanitäre Einstellung gegeneinander abwägen." Das sagte Carson am Donnerstag (Ortszeit) bei einer Wahlkampfveranstaltung im US-Bundesstaat Alabama bezüglich der Aufnahme von Flüchtlingen aus dem Bürgerkriegsland. "Wenn ein tollwütiger Hund durch deine Nachbarschaft streift, wirst du vermutlich nichts Gutes über diesen Hund denken. Und du wirst wahrscheinlich deine Kinder auf Distanz halten." Dies bedeute aber "beim besten Willen nicht, dass du alle Hunde hasst".

Es seien Kontrollmechanismen nötig, "die uns erlauben zu bestimmen, wer die tollwütigen Hunde sind", sagte Carson. Der frühere Neurochirurg führt in Umfragen zusammen mit dem Immobilienmilliardär Donald Trump das Feld der republikanischen Präsidentschaftsanwärter an.

US-Republikaner gegen Einreise weiterer Flüchtlinge

Die US-Republikaner stemmen sich als Reaktion auf die Pariser Anschläge, bei denen mutmaßliche Anhänger der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) am Freitagabend 129 Menschen getötet hatten, gegen die Einreise weiterer Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak. Das Repräsentantenhaus stimmte am Donnerstag für einen Aufnahmestopp.

Die von den Republikanern dominierte Kongresskammer billigte mit großer Mehrheit ein Gesetz, das schärfste Sicherheitskontrollen zur Voraussetzung für die Umsiedlung von Flüchtlingen aus den beiden Krisenländern macht. Der Senat muss dem Gesetz noch zustimmen. US-Präsident Barack Obama drohte mit seinem Veto, sollte die Initiative den Kongress passieren.

AFP

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