Im Irak und in Syrien kämpfen deutlich weniger IS-Kämpfer, ließ der Sprecher des Weißen Hauses, Josh Earnest, verkünden. Foto: Michael Reynolds/Archiv
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Im Irak und in Syrien kämpfen deutlich weniger IS-Kämpfer, ließ der Sprecher des Weißen Hauses, Josh Earnest, verkünden. Foto: Michael Reynolds/Archiv

Terrormiliz geschwächt

IS verliert einen Fünftel seiner Kämpfer

Washington - Die Zahl der Kämpfer in Reihen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien und im Irak hat sich nach US-Angaben deutlich verringert. Die USA gingen derzeit von 19.000 bis 25.000 Kämpfern aus, sagte der Sprecher des Weißen Hauses, Josh Earnest, in Washington.

Vorherige Schätzungen waren von bis zu 31.500 bewaffneten IS-Extremisten in beiden Ländern ausgegangen. Earnest führte den Rückgang auf militärische Erfolge der Anti-IS-Koalition zurück. Er machte jedoch keine Angaben zu IS-Kämpfern in anderen Ländern wie etwa Libyen.

Dort erhöht sich die Zahl IS-treuer Kämpfer seit einiger Zeit offenbar. Das geht aus einer Äußerung von Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) am Rande eines EU-Ministertreffens in Amsterdam hervor.

"Libyen beginnt bereits, ein Rückzugsgebiet und Operationsgebiet des Islamischen Staats zu sein", sagte sie. Dies verstärke den Druck, dass sich eine Einheitsregierung bilde, "die dann auch deutlich sagt, wie sie Hilfe der internationalen Gemeinschaft braucht". Einen internationalen Militäreinsatz gegen den IS in Libyen schließt von der Leyen offensichtlich nicht aus. Auf eine mögliche deutsche Beteiligung an einem Anti-Terror-Einsatz in dem nordafrikanischen Land ging von der Leyen nicht ein.

dpa

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