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Hillary Clinton.

Kleine Überraschungen, keine Sensationen

Super Tuesday: Trump und Clinton erringen wichtige Siege

Washington - Große Erfolge für Donald Trump und Hillary Clinton, ein Funken Hoffnung bei der Anti-Trump-Fraktion und Achtungserfolge für Bernie Sanders. Eine Zusammenfassung des Super Tuesday.

Der Republikaner Donald Trump und die Demokratin Hillary Clinton haben am wichtigsten Tag der US-Vorwahlen einen großen Schritt in Richtung einer Präsidentschaftskandidatur gemacht. Der Immobilienmilliardär und die frühere Außenministerin gewannen am „Super Tuesday“ bei Abstimmungen ihrer Parteien in jeweils sieben Bundesstaaten. Allerdings setzten auch ihre Rivalen Achtungszeichen.

Eine Vorentscheidung im Kandidatenrennen fiel daher noch nicht. In den kommenden beiden Wochen stehen erneut wichtige Vorwahltermine an, darunter am 15. März in den Staaten Florida und Illinois (lesen Sie unseren Live-Ticker zur US-Wahl 2016 vom Dienstag und Mittwoch).

Am „Super Tuesday“ wurden rund 20 Prozent aller Delegierten vergeben; 600 bei den Republikanern und rund 1000 bei den Demokraten. Allerdings erhalten die Sieger nicht alle Delegierte, sondern diese werden proportional zum Stimmergebnis aufgeteilt. Um als Präsidentschaftskandidat nominiert zu werden, muss ein republikanischer Bewerber auf mindestens 1237 Delegierte kommen, ein demokratischer auf 2383.

Trump erhält Unterstützung von fast allen Bevölkerungsgruppen

Der umstrittene Quereinsteiger Trump erhielt erneut Unterstützung aus nahezu allen Bevölkerungsgruppen, etwa von Evangelikalen, Geringverdienern und höher Gebildeten. Seine Erfolge in Georgia, Alabama, Massachusetts, Virginia, Tennessee, Vermont und Arkansas stellen die Parteiführung der Republikaner vor große Probleme. Diese stemmt sich bislang vehement gegen eine Kandidatur des exzentrischen Milliardärs, der im Wahlkampf etwa durch radikale Forderungen in der Einwanderungspolitik aufgefallen war.

Doch der Hoffnungsträger der Partei-Führung, Senator Marco Rubio aus Florida, überzeugte am Dienstag erneut nicht beim Wähler. Lediglich in Minnesota gelang ihm ein Sieg - sein erster überhaupt in den bisherigen Vorwahlen. In anderen Staaten wurde er teilweise von Ted Cruz oder John Kasich auf Rang drei verwiesen.

Der erzkonservative Cruz verbuchte den wichtigen Staat Texas sowie Oklahoma und Alaska für sich. Nach seinem Sieg in Iowa zum Auftakt des Vorwahlreigens hat Cruz damit vier Siege auf seinem Konto. Wie Trump ist aber auch er in der Parteispitze umstritten. Viele seiner Positionen treffen den Nerv der religiösen Rechten in den USA - ob er damit letztlich auch eine breite Masse der Wähler hinter sich versammeln kann, gilt als fraglich.

Cruz sieht sich als einzigen würdigen Gegner von Trump

Trump kündigte am „Super Tuesday“ an, er wolle die Partei der Republikaner einen. Er wolle auf Dialog setzen, gab sich der New Yorker Immobilienmogul bei einer Pressekonferenz in Florida für seine Verhältnisse vergleichsweise sachlich. Zu Überlegungen einiger Republikaner, im Falle seines Gesamtsieges unverzüglich nach einem Alternativkandidaten zu suchen, sagte Trump, das wäre der Untergang der Partei. „Schauen Sie sich die Ergebnisse an, wir haben die Republikaner doch erweitert.“ Er sei jemand, der die Partei zusammenbringen werde, auch wenn das kaum jemand glaube.

Cruz meinte: „Unsere Kampagne ist die einzige, die Donald Trump geschlagen hat und schlagen kann.“ Solange das Feld der Republikaner mit noch immer fünf Kandidaten so groß bleibe, mache das eine Kandidatur Trumps wahrscheinlicher.

Bei den Demokraten lieferte Bernie Sanders der früheren First Lady und Ehefrau von Ex-Präsident Bill Clinton in einigen Staaten einen harten Kampf. Sanders gewann nicht nur seinen Heimatstaat Vermont, er siegte auch in Oklahoma, Minnesota und Colorado. Im Februar hatte Sanders bereits New Hampshire für sich entschieden.

Ex-Außenministerin Clinton gewann mit Texas, Tennessee, Virginia, Georgia, Alabama, Massachusetts und Arkansas sieben der elf Staaten. Allerdings strich sie ihre Siege in durchschnittlich größeren Staaten ein und holte sich eine deutliche höhere Zahl von Delegierten.

US-Wahlen 2016: Die Wahlpartys am Super Tuesday

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dpa

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