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Für seine Tiraden berüchtigt: Donald Trump.

US-Polter-Kandidat agiert weit unter Gürtellinie

Vulgäre Attacke gegen Clinton: Hier ging Trump zu weit

Grand Rapids - USA, das Land der unbegrenzten Trump-Ausfälle. Der Republikaner, der ins Weiße Haus will, teilte jetzt gegen Hillary Clinton aus - und das besonders vulgär.

Bei einer Rede in Grand Rapids (Michigan) ging US-Milliardär und Präsidentschaftskandidat Donald Trump, der für seine Tiraden berüchtigt ist, auf seine Konkurrentin Hillary Clinton los und griff dafür ganz tief in den Topf der Gossensprache. Trump benutzte eine lapidare Information über die Frau des ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton, um daraus eine Attacke widerlicher Art zu machen.

Donald Trump macht widerlicher Witze

Hintergrund: Die Präsidentschaftsbewerberin der Demokraten war während einer TV-Debatte zur Toilette gegangen. Trump machte daraus etwas ganz anderes: „Ich weiß, wo sie war“, sagte er und fügte verschwörerisch hinzu: „Es ist widerlich, ich will nicht darüber reden. Es ist absolut ekelhaft.“

Dann regte sich der umstrittene Republikaner weiter auf. So sei Clinton 2008 beim Rennen um die Präsidentschaftsbewerbung der Demokraten die Favoritin gegen Barack Obama gewesen, habe dann aber gegen diesen den Kürzeren gezogen. Trump dazu wörtlich: "She got schlonged". Was auf deutsch so viel heißt wie: "Sie wurde gefi...."

Donald Trump erreicht Aufsehen

Eines hat Donald Trump mit seinen Ausfällen jedenfalls wieder erreicht - er erregt viel Aufsehen. Bei Twitter reagieren viele User mit Unverständnis, Kritik und Fassungslosigkeit auf die vulgären Ausfälle des Milliardärs, der in der US-Politik bald den Ton angeben will.

Julian Spies

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