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Kurz vor Inkrafttreten der Waffenruhe, kam es erneut zu schweren Gefechten.

Kurz vor Waffenruhe

USA: Russland bereitet weitere Waffenlieferung in Ukraine vor

Washington - Kurz vor Beginn einer vereinbarten Feuerpause in der Ostukraine plant Russland nach US-Angaben eine weitere Waffenlieferung an die prorussischen Separatisten.

Russland habe entlang der Grenze eine große Lieferung von Nachschub vorbereitet, sagte die Sprecherin im Washingtoner Außenministerium, Jen Psaki, am Freitag. „Das ist eindeutig nicht im Geist der Vereinbarung dieser Woche.“ Alle Beteiligten seien im Vorfeld der geplanten Waffenruhe zu vollständiger Zurückhaltung aufgerufen. Russland bestreitet, den Aufständischen mit Waffen zur Seite zu stehen.

Die Feuerpause im Kriegsgebiet Donbass soll in der Nacht von Samstag auf Sonntag beginnen. Sie ist Teil des Friedensplans, der am Donnerstag in Minsk ausgehandelt wurde, doch auch diesmal gilt als ungewiss, ob und wie lange sie beachtet wird.

Die G7-Gruppe mahnte vor der geplanten Waffenruhe zu Besonnenheit. Die G7 seien auch nach den jüngsten Vereinbarungen von Minsk unverändert besorgt über die Lage in der Ukraine, insbesondere angesichts der Kämpfe um die Stadt Debalzewo, hieß es in einer am Freitagabend verbreiteten Mitteilung der G7-Staats- und Regierungschefs. Dort operierten von Russland unterstützte Separatistenmilizen jenseits der in den Minsker Vereinbarungen vom September 2014 vereinbarten Kontaktlinie, was bereits zahlreiche zivile Opfer gefordert hat.

Die G7 sowie der Präsident des Europäischen Rates und der Präsident der Europäischen Kommission riefen alle Seiten dringend auf, die Bestimmungen des nun in Minsk vereinbarten Pakets strikt einzuhalten und die dort vorgesehenen Maßnahmen unverzüglich durchzuführen, beginnend mit der Waffenruhe am 15. Februar. Alle Parteien sollten in den kommenden Tagen Handlungen unterlassen, die den Beginn der Waffenruhe erschweren würden.

dpa

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