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Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro wirft den Vereinigten Staaten vor, gemeinsam mit der Opposition auf den Sturz seiner Regierung hinzuarbeiten. Foto: Miguel Gutierrez/Archiv

Venezuelas Präsident Maduro lässt sich in Nicaragua feiern

Managua (dpa) - Im diplomatischen Streit mit den USA sucht der venezolanische Präsident Nicolás Maduro Unterstützung bei seinen Verbündeten in der Region. Am Freitagabend ließ sich der linksgerichtete Staatschef in Nicaragua von Tausenden Menschen feiern.

Auf dem Platz der Revolution verlieh ihm Nicaraguas Staatschef Daniel Ortega den nach den Guerillero Augusto Sandino benannten höchsten Orden des mittelamerikanischen Landes.

Staatsbedienstete und Parteianhänger skandierten Parolen gegen den "Yankee-Imperialismus" und schwenkten venezolanische Flaggen. "Achtung, es marschiert das Schwert (des südamerikanischen Freiheitskämpfers Simón) Bolívars für Lateinamerika", riefen sie.

Washington hatte die Lage in Venezuela Anfang der Woche als Bedrohung für die Sicherheit der USA eingestuft und Sanktionen gegen sieben ranghohe venezolanische Funktionäre verhängt. Maduro wirft den Vereinigten Staaten vor, gemeinsam mit der Opposition auf den Sturz seiner Regierung hinzuarbeiten. Die USA, zugleich einer der wichtigsten Abnehmer venezolanischen Öls sind, hatten dies mehrfach als haltlos zurückgewiesen.

Im Februar 2014 hatten Oppositionelle in Venezuela begonnen, gegen Kriminalität, die schlechte Wirtschaftslage und politische Unterdrückung zu demonstrieren. Oppositionsführer Leopoldo Lopez ist seit Februar 2014 in Haft.

Bei der Kundgebung in Managua forderte Maduro eine weltweite Welle der Unterstützung für sein Land und rief US-Präsident Barack Obama auf, seine "infame Erklärung" zurückzunehmen. Nicaraguas Präsident Ortega erinnerte an militärische Interventionen der USA in der Region und warnte vor Anschlagsplänen auf Maduro: "Sie wollen Nicolás töten, denn das ist die einzige Möglichkeit, ihn loszuwerden."

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