+
Der kenianische Staatspräsident Uhuru Kenyatta vor dem Internationalen Strafgerichtshof.

Prozess geplatzt

Weltstrafgericht: Prozess gegen Kenias Präsident geplatzt

Den Haag - Der Prozess gegen den kenianischen Staatspräsidenten Uhuru Kenyatta vor dem Internationalen Strafgerichtshof ist endgültig geplatzt.

Chefanklägerin Fatou Bensouda zog am Freitag in Den Haag die Anklage wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit zurück. Die Beweislage sei unzureichend, heißt es in einem Brief der Anklägerin an die Richter.

Kenyatta war das erste Staatsoberhaupt, dem vor dem Weltstrafgericht der Prozess gemacht werden sollte. Er sollte sich wegen Gewalttaten nach der Präsidentenwahl 2007 in Kenia verantworten. Damals wurden mehr als 1000 Menschen getötet.

dpa

Brief der Anklage

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Sprengstoffanschläge in Dresden: Mutmaßlicher Täter in Haft

Erleichterung nach zehn Wochen Ermittlungen: Die sächsische Polizei hat den mutmaßlichen Urheber der Sprengstoffanschläge von Dresden gefasst. Er soll auch bei …
Sprengstoffanschläge in Dresden: Mutmaßlicher Täter in Haft

Berlinerin initiiert Solidaritäts-Marsch nach Aleppo

Berlin - Die Berliner Journalistin und Bloggerin Anna Alboth will zu Fuß von Berlin nach Aleppo gehen und damit ein Zeichen der Solidarität mit den Menschen im syrischen …
Berlinerin initiiert Solidaritäts-Marsch nach Aleppo

Bekommt sie das BAMF-Chaos in den Griff?

Nürnberg - Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in Nürnberg bekommt eine neue Chefin: Jutta Cordt. Sie steht vor einer schwierigen Aufgabe.
Bekommt sie das BAMF-Chaos in den Griff?

Wie ein Pegida-Redner zum mutmaßlichen Moschee-Bombenleger wurde

Dresden - Sächsische Sicherheitsbehörden feiern die Festnahme des mutmaßlichen Bombenlegers von Dresden als Erfolg. Der Fall zeigt aber auch eine explosive Mischung aus …
Wie ein Pegida-Redner zum mutmaßlichen Moschee-Bombenleger wurde

Kommentare