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Altbundespräsident Christian Wulff.

Tod des saudischen Königs

Wulff vertritt Deutschland bei Trauerfeier

Berlin - Politiker aus aller Welt werden dem verstorbenen König Abdullah in Saudi-Arabien die letzte Ehre erweisen. Altbundespräsident Christian Wulff wird Deutschland vertreten - auf Bitten von Kanzlerin Merkel.

Das sagte eine Regierungssprecherin der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Zu den Gründen für diese Entscheidung äußerte sie sich nicht.

Am Samstag und Sonntag empfängt Abdullahs Nachfolger Salman offiziellen Angaben zufolge nach dem Abendgebet im Königspalast der Hauptstadt Riad die Trauergäste. Neben zahlreichen arabischen Führern sollte aus den USA Vize-Präsident Joe Biden in das ölreichen Land reisen. Frankreich wird von Staatschef François Hollande vertreten, Großbritannien von Premierminister David Cameron. Der schiitische Iran kündigte trotz langjähriger Feindschaft mit Riad an, Außenminister Mohammed Dschawad in das streng sunnitische Königreich schicken.

Abdullah war am Donnerstag nach langer Krankheit gestorben. Noch in der Nacht zum Freitag ernannte das Königshaus Salman zu seinem Nachfolger. Der reibungslose Thronwechsel sorgte dafür, dass in Riad kein Machtvakuum entstand.

dpa

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