+
Erst kürzlich hatte es in diesem Flüchtlingsheim in Ulm gebrannt. 

Sechs Mal so viele wie im letzten Jahr

Immer mehr Anschläge auf Flüchtlingsunterkünfte 

Wiesbaden - Die Zahl der Anschläge gegen Flüchtlingsunterkünfte ist 2015 sprunghaft gestiegen.

Nach vorläufigen Daten wurden allein 163 Gewalttaten registriert - knapp sechsmal mehr als noch im Vorjahr, wie tagesschau.de am Donnerstag unter Verweis auf das Bundeskriminalamt (BKA) berichtet. Gesicherte Erkenntnisse darüber, wie viele Menschen bei den Anschlägen verletzt wurden, lägen nicht vor. Todesfälle gab es nicht.

Nach den Worten einer BKA-Sprecherin in Wiesbaden wurde im vergangenen Jahr 76 Mal in Flüchtlingsunterkünften Feuer gelegt, hinzu kommen 11 versuchte Brandstiftungen. 2014 hatte es lediglich sechs Brandanschläge auf Asylbewerberheime gegeben.

Die Zahl der Straftaten gegen Flüchtlingsunterkünfte stieg insgesamt auf 924 Delikte, für 825 Übergriffe machen die Ermittler „rechtsmotivierte Täter“ verantwortlich. Bei den Anschlägen handele es sich überwiegend um Sachbeschädigungen, Propagandadelikte und Volksverhetzungen. Im gesamten Jahr 2014 waren 199 Straftaten gegen Asylunterkünfte gemeldet worden.

dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Leider erreichen uns zu diesem Thema so viele unangemessene, beleidigende oder justiziable Kommentare, dass eine gewissenhafte und faire Kontrolle nach den Regeln unserer Netiquette nicht mehr möglich ist. Deshalb gibt es nur unter ausgewählten Beiträgen zu diesem Thema eine Kommentarmöglichkeit. Sie können sich beispielsweise unter diesem Artikel zum Thema äußern.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Syrische Staatsmedien: Dutzende fliehen aus umkämpftem Aleppo

Damaskus (dpa) - Über die Lage in der von syrischen Regierungstruppen belagerten Stadt Aleppo gibt es widersprüchliche Angaben.
Syrische Staatsmedien: Dutzende fliehen aus umkämpftem Aleppo

Pro-Erdogan-Demo: Konfliktpotenzial ist immens

München - Die Türken haben nicht das Recht eine innenpolitische türkische Auseinandersetzung auf deutschem Boden mit Gewalt auszutragen. Kommentar zur Erdogan-Demo.
Pro-Erdogan-Demo: Konfliktpotenzial ist immens

Länder machen bei Neuregelung der Bund-Länder-Finanzen Tempo

Die Länder wollen bei der Neugestaltung ihrer Finanzbeziehungen zum Bund nicht länger warten. Es geht um einen Ausgleich zwischen reichen und armen Ländern sowie die …
Länder machen bei Neuregelung der Bund-Länder-Finanzen Tempo

Belgische Polizei nimmt Terror-Verdächtige fest

Auch Belgien scheint weiter im Visier von Terroristen zu stehen. In Deutschlands Nachbarland gilt derzeit die zweithöchste Terror-Alarmstufe. Fahnder nehmen jetzt zwei …
Belgische Polizei nimmt Terror-Verdächtige fest

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion