Immer weniger Freiwillige

"Bufdi"-Zahlen brechen ein

Berlin - Die Zahl der "Bufdi"-Freiwilligen ist 2014 im Vergleich zum Vorjahr stark zurückgegangen. Nur rund 38.000 Menschen traten ihren Dienst an, fast 12.000 weniger als 2013.

Der Bundesfreiwilligendienst (BFD) verzeichnet bei der Zahl der „Bufdis“ ein deutliches Minus. Nach Angaben des Bundesfamilienministeriums haben im vergangenen Jahr nur 37.881 Freiwillige einen BFD-Dienst angetreten. 2013 waren es noch mehr als 50.000 Menschen. Auf diese aktuellen Zahlen hat am Dienstag die Initiative für Jugendförderung hingewiesen. Auffällig ist vor allem, dass es nur noch rund 9500 Freiwillige im Alter über 27 Jahren gibt. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich diese Zahl mehr als halbiert.

Hintergrund dürften Berichte über einen Einstellungsstopp für ältere Bewerber sein, auch wenn das Familienministerium einen generellen bundesweiten Einstellungsstopp verneint hatte. Seit der BFD als Nachfolger des abgeschafften Zivildienstes im Sommer 2011 für alle Altersgruppen geöffnet wurde, hat ein regelrechter Ansturm auf die Stellen eingesetzt - auch von Älteren. Zeitweise war jeder zwölfte „Bufdi“ sogar älter als 60 Jahre.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

EU-Kommission verlängert Glyphosat-Zulassung

Brüssel - Die EU-Kommission verlängert die Europa-Zulassung des umstrittenen Unkrautvernichters Glyphosat um bis zu 18 Monate. Das teilte die Brüsseler Behörde am …
EU-Kommission verlängert Glyphosat-Zulassung

News-Ticker zu Terror in Istanbul: Auch Deutsche verletzt

Istanbul - Wieder erschüttert ein Terroranschlag die türkische Metropole Istanbul. Am Dienstag richteten Selbstmordattentäter ein Blutbad am Atatürk-Flughafen an.
News-Ticker zu Terror in Istanbul: Auch Deutsche verletzt

Verkauf von Hunsrück-Flughafen Hahn droht zu platzen

Der Käufer des Flughafens Hahn ist mit einer ersten Zahlung in Verzug. Der Landtag sollte dem Deal in wenigen Wochen zustimmen - jetzt ist alles gestoppt.
Verkauf von Hunsrück-Flughafen Hahn droht zu platzen

Russland verlängert Einfuhrverbot für westliche Lebensmittel

Moskau - Russland weitet das Einfuhrverbot für westliche Lebensmittel aus. Mit dem Embargo hatte Präsident Wladimir Putin auf Sanktionen der EU wegen des …
Russland verlängert Einfuhrverbot für westliche Lebensmittel

Kommentare