Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) und Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) an der Unglücksstelle
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Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) und Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) an der Unglücksstelle

Betroffenheit und Anteilnahme

Reaktionen zur Bahn-Katastrophe in Bayern

Rosenheim – Das Zugunglück im bayerischen Bad Aibling bei Rosenheim hat bislang zehn Tote gefordert, 108 Menschen sind verletzt worden. Auf die Katastrophe folgten Reaktionen und Beileidsbekundungen aus ganz Deutschland und Europa.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU): „In Gedanken bin ich auch bei den zahlreichen Verletzten, die mit den Folgen des Unglücks ringen." Die Kanzlerin dankte den Einsatzkräften aus der Region, die sich unter schweren Bedingungen um die Verunglückten kümmerten. "Ich vertraue darauf, dass die zuständigen Behörden alles daran setzen werden, aufzuklären, wie es zu diesem Unglück kommen konnte", so Merkel weiter.

Russlands Präsident Wladimir Putin: „Die Katastrophe mit vielen Verletzten und leider auch Toten ruft in Moskau Trauer hervor.“

Frankreichs Premierminister Manuel Valls äußerte sich über den Kurznachrichtendienst Twitter: „Emotion nach dem Zugunglück in Bayern. Solidarität Frankreichs mit den Verletzten, den Angehörigen der Opfer und unseren deutschen Freunden.“

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) nach seinem Besuch an der Unglücksstelle: „Das sind Bilder, die einen natürlich auch sehr stark emotional belasten, weil man sich nicht vorstellen kann, dass solche Unglücke auch bei uns vorkommen können.“

Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer: „Meine Gedanken sind bei den Opfern dieser schweren Katastrophe und ihren Angehörigen, denen ich mein tiefes Mitgefühl ausspreche. Das ist eine Tragödie für unser ganzes Land, die uns mit Trauer und Entsetzen erfüllt.“

Laut Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) sind die Rettungskräfte „mit schwerstem Leid und unglaublichen Verletzungen“ konfrontiert worden.  „Auch wenn es die hundertprozentige Sicherheit nie geben kann, müssen wir alles dafür tun, um menschliches wie technisches Versagen so weit wie möglich auszuschließen“, sagte Herrmann weiter.

SPD-Chef Sigmar Gabriel: „Wir trauern um die vielen Menschen, die bei diesem entsetzlichen Unfall ihr Leben verloren haben. In diesen Stunden sind unsere Gedanken bei den Angehörigen, Familien und Freunden der Verunglückten und Verletzten. Wir hoffen auf eine schnelle und vollständige Genesung der vielen Verletzten.“

Kardinal Reinhard Marx, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz: „Mit großer Erschütterung fühlen wir uns den Angehörigen der Opfer als Kirche verbunden“, äußerte sich der katholische Erzbischof von München und Freising. Er bete für die Opfer und ihre Angehörigen: „Wir erbitten Gottes Beistand und Trost für sie.“

Heinrich Bedford-Strohm, Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland, ließ verlauten, er sei „in Gedanken und im Gebet“ bei den Betroffenen, vor allem bei den Angehörigen der Toten. „Es ist etwas Fürchterliches, wenn man zur Arbeit fährt, mitten im Alltag ist, und so etwas Schlimmes passiert“, so Bedford-Strohm weiter.

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore K raft (SPD) auf Twitter: „Bin erschüttert von dem schrecklichen Zugunglück in Bayern. Ich bete für die Opfer und Verletzten und bin in Gedanken bei den Familien.“

Markus Rinderspacher, SPD-Fraktionschef im bayerischen Landtag: „Ich bete für die Verletzten und Hinterbliebenen und wünsche ihnen viel Kraft im Umgang mit diesem schweren Schicksalsschlag.“

Schweres Zugunglück bei Bad Aibling - Die Bilder

Margarete Bause und Ludwig Hartmann, Grünen-Fraktionschefs im bayerischen Landtag: „Wir sind tief betroffen und trauern um die Opfer. Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen. Sie haben unser tiefes Mitgefühl. Wir danken den zahlreichen Helferinnen und Helfern für ihren unermüdlichen Einsatz und ihr schnelles und vorbildliches Handeln.“

Deutsche-Bahn-Chef Rüdiger Grube: „Wir sind tief bestürzt über den Unfall. (...) Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen der Toten und bei den Verletzten.“

Bernd Rosenbusch, Geschäftsführer der Bayerischen Oberlandbahn (BOB), die auch die Züge des Meridian betreibt: „Der Unfall ist ein Riesenschock für uns. Wir tun alles, um den Reisenden, Angehörigen und Mitarbeitern zu helfen.“

Martin Burkert (SPD), Vorsitzender des Verkehrsausschusses des Bundestags, rechnet damit, dass das Zugunglück Thema im Berliner Parlament wird: „Ich gehe davon aus, dass wir uns damit bereits in der nächsten Sitzungswoche beschäftigen.“ Er äußerte sich schockiert über das Unglück: „Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen der Opfer und den Verletzten.“ Nun müsse alles für eine umfassende Aufklärung getan werden.

Rosenheims Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer (CSU): „Aus einem Tag der Unbeschwertheit ist ein Tag tiefer Trauer geworden.“

Auch der FC Bayern München äußerte sich auf Twitter: „Unsere Gedanken sind bei den Opfern des tragischen Zugunglücks bei Bad Aibling und ihren Familien.“

Aktuelle Meldungen zu dem Zugunglück im bayerischen Bad Aibling im Live-Ticker

ja mit dpa

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