Spaß beim Freeriden darf sich nur erlauben, wer die passende Ausrüstung dabeihat. Foto: DSLV
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Spaß beim Freeriden darf sich nur erlauben, wer die passende Ausrüstung dabeihat.

Der Tiefschnee ruft

Abseits der Piste: Passende Ausrüstung fürs Freeriden

Unberührte Abfahrten reizen Freerider. Sie sollten sich aber nicht unvorbereitet von den Pisten und Bahnen entfernen. Denn der Trendsport ist nicht ungefährlich.

Gesichertes Gelände dürfen Skifahrer nur mit dem nötigen Wissen und der passenden Ausrüstung verlassen. Darauf weist der Deutsche Skilehrerverband (DSLV) hin. Worauf es ankommt:

Erfahrung: Für Ski-Anfänger ist an Abstecher abseits der Piste nicht zu empfehlen. Die Unfallgefahr ist hoch, und ohne die richtige Ausrüstung kann das Abenteuer schnell zum Albtraum werden. Beim ersten Mal wagt man sich am besten in Begleitung eines erfahrenen Freeriders in den Tiefschnee.

Ausrüstung: Dabeihaben sollten Freerider eine Lawinensonde und eine -schaufel, außerdem ein Handy und ein Erste-Hilfe-Set. Wichtig ist darüber hinaus ein Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS). Der Skilehrerverband rät außerdem dazu, einen Lawinenairbag mitzunehmen. Dabei handelt es sich um Rucksäcke, die mit Luftkissen und Gaspatronen ausgerüstet sind. Im Notfall kann der Skifahrer die Gaspatrone auslösen, das Luftkissen bläst sich auf. Das soll helfen, in einer Lawine oben zu bleiben - eine Verschüttung ist aber auch mit so einem Airbag nicht komplett ausgeschlossen, schränkt der DSLV ein.

Wissen: Bevor es losgeht, informieren sich die Freerider über das Wetter und studieren den lokalen Lawinenlagebericht. In der werde dieser in der Regel täglich aktualisiert, so der DSLV. Gut ist außerdem, wenn man weiß, wie man im Notfall nach einer Lawine einen Verschütteten birgt. Die Kameradenbergung lässt sich in entsprechenden Kursen trainieren.

dpa/tmn

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