+
Die australische Regierung ortet die Haifische an der Küste nun per Satellit, um Badegäste rechtzeitig warnen zu können.

Warnung per App

Australien warnt via Satellit vor Haien an der Küste

Australien ist ein Paradies für Taucher und Surfer. Doch immer wieder werden Menschen, die sich dort im Wasser aufhalten, von Haien angegriffen. Um die Gefahr zu bannen, überwacht die Regierung die Raubfische nun per Satellit.

Sydney - Nach einer Serie von Hai-Attacken auf Schwimmer warnt Australien nun per Satellit vor Raubfischen in Küstennähe. In den Gewässern des südöstlichen New South Wales seien zwei Signal-Empfangsstationen angebracht worden, um mit Chips markierte Tiere zu überwachen.

Diese spürten Tiere in bis zu 500 Metern Entfernung auf und warnten die Öffentlichkeit per App, wie örtliche Behörden mitteilten. Demnach wurden in Australien bislang 14 Tiere mit einem Sender gekennzeichnet, auch im Ausland markierte Tiere werden von den Empfängern registriert. 

Regierungsangaben zufolge will das Land die Zahl der Stationen auf 20 aufstocken. Sie gehören zu einem umgerechnet rund 10,5 Millionen Euro teuren Schutzprogramm. Zuletzt testete Australien die Überwachung der Küsten mit Drohnen. An den Küsten des Landes gab es in diesem Jahr 32 Hai-Angriffe, darunter 2 tödliche.

dpa

Mehr zum Thema

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Flüge: Internet und kostenloser Shuttle

Früher undenkbar, heute möglich: Internetnutzung im Flugzeug. Außerdem: Die Fluggesellschaft FTI bietet ab November täglich Flüge ans rote Meer an. Und viele …
Flüge: Internet und kostenloser Shuttle

Skifahren: Ski-Pässe und Dauerkarten

Wintersportbegeisterte dürfen sich auf die kommende Saison freuen. Einheitliche Pistenpässe und die Anerkennung von Ski-Saisonkarten erleichtern den Rodlern die …
Skifahren: Ski-Pässe und Dauerkarten

Von Handtuch bis Stereoanlage: Was Hotelgäste am liebsten stehlen

Was in Hotelzimmern steht, ist Eigentum des Gastgebers. Doch viele Gäste nehmen das nicht so genau. Auch und gerade in Luxushäusern wird gestohlen, was nicht niet- und …
Von Handtuch bis Stereoanlage: Was Hotelgäste am liebsten stehlen

Prospekte reichen nicht: Wo Tourismus funktioniert

Der Deutschlandtourismus läuft, aber nicht in allen Ecken der Republik. Touristiker sagen, manche Regionen müssten sich besser vermarkten - und weg vom "Kirchturmdenken".
Prospekte reichen nicht: Wo Tourismus funktioniert

Kommentare