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Bus statt Bahn: Wer während des Streiks umsteigen will, sollte sich schnell um ein Ticket kümmern. Denn die Nachfrage ist groß. 

Streik

Bahn-Alternativen: Jetzt schnell umsteigen

Der nächste Bahnstreik steht an. Betroffene können entweder auf den Ersatzfahrplan setzen - oder sie steigen um. Doch dann müssen sie sich beeilen. Denn es drohen Engpässe.

Berlin - Es ist wieder so weit: Bei der Deutschen Bahn wird gestreikt. Ab der Nacht zum Mittwoch (20. Mai) ist auch der Personenverkehr betroffen. Das Streikende ist bislang offen. Wer keine Lust auf lange Schlangen vor den Servicecentern der Bahn hat, sollte sich schnell um Alternativen kümmern.

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Auf manchen Strecken sind zwar Wettbewerber der Deutschen Bahn unterwegs, die der Streik nicht trifft, auf anderen gibt es auf der Schiene keine Alternative. Mehr Möglichkeiten gibt es auf der Straße - eine Übersicht:

Mitfahrgelegenheiten: Auf Onlineportalen bieten Autofahrer freie Plätze in ihrem Auto für eine bestimmte Strecke an. Die Preise sind oft günstig, Reisende können außerdem neue Leute kennenlernen. Es besteht aber das Risiko, einen unsicheren Fahrer zu erwischen. Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter werden unter dem Hashtag " #twitfahrzentrale" Mitfahrangebote angezeigt.

Fernbus: Bahnfahrer können auf den Bus umsteigen - die Fahrtpreise sind hier meist günstiger als bei der Bahn. Wer ein Ticket kaufen möchte, sollte allerdings nicht zu lange warten. Beim Marktführer MeinFernbus FlixBus hat sich die Zahl der Buchungen am Montag (18. Mai) zwischen 16.00 und 22.00 Uhr im Vergleich zu gewöhnlichen Tagen vervierfacht, sagte ein Sprecher. "Das ist noch einmal eine Steigerung zum letzten Streik." Grund dafür sei vor allem das anstehende Pfingstwochenende, das viele für eine Reise nutzen.

Wegen des Streiks drohen Fernbustickets auf stark genutzten Strecken knapp zu werden. Vor allem Fahrten am Freitag (21. Mai) könnten vorübergehend ausgebucht sein, erklärte der Sprecher. "Sobald wir weitere Busse und mehr Personal organisiert haben, kommen aber wieder Tickets in den Verkauf." Ist eine Strecke also vorläufig ausgebucht, lohnt es sich, später noch einmal nach einem Ticket zu schauen. Auch bei Berlin Linien Bus sind die Buchungsanfragen deutlich angestiegen. Besonders knapp dürften die Tickets um Pfingsten werden, bestätigt der zweitgrößte Anbieter auf dem deutschen Markt.

Bei MeinFernbus FlixBus können Tickets bis zu 15 Minuten vor Abfahrt storniert werden, entweder kostenfrei gegen einen Gutschein oder durch die Auszahlung des Buchungspreises abzüglich einer Stornogebühr. Bei Berlin Linien Bus bemüht man sich bei den Normaltickets um Kulanz, was Stornierungen angeht. Fahrkarten zum Tagesspezialpreis kann der Kunde bis 24 Stunden vor Abreise zurückgegeben, gegen einen Gutschein. Tickets zu Aktionspreisen und internationale Fahrten lassen sich nicht stornieren. Beim Anbieter Postbus sind Stornierungen bis zu 12 Stunden vor der Abfahrt möglich.

Mietwagen: Sie lassen sich in der Regel unkompliziert online buchen, auf Vermittlerportalen wie Billiger-mietwagen.de, Check24.de oder Autoeurope.de. Bei einer Buchung über Internetportale ist üblicherweise eine Stornierung bis 24 Stunden vor Mietbeginn möglich, falls das Auto am Ende doch nicht gebraucht wird. Bei der Online-Buchung sollten Kunden beachten, dass manche Angebote zunächst unter Vorbehalt sind. Wer die Buchungsbestätigung bekommt, dem steht der Mietwagen auch zu. Allerdings müssen Reisende während des Streiks mit Überlastung und Wartezeiten bei den Anbietern rechnen.

dpa

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