Jenseits der Wintersportrouten, zum Beispiel auf der A2, ist am Wochenende mit einer geringen Staugefahr zu rechnen.
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Jenseits der Wintersportrouten, zum Beispiel auf der A2, ist am Wochenende mit einer geringen Staugefahr zu rechnen.

Ruhig auf den Straßen

Entspanntes Wochenende mit nur geringer Staugefahr erwartet

Die Chancen stehen gut, am nächsten Wochenende so gut wie staufrei auf Deutschlands Fernstraßen von A nach B zu gelangen. Auf den Wintersportrouten kann es allerdings zu Behinderungen kommen.

Stuttgart - Das kommende Wochenende (19. bis 21. Februar) dürfte auf den Fernstraßen im Vergleich zu den vergangenen eher ruhig verlaufen. Der Grund: Die Winterferien sind in den meisten Bundesländern in der vergangenen Woche zu Ende gegangen.

Der Auto Club Europa (ACE) prognostiziert nur ein geringes Staurisiko. Daran ändere auch der Start der Winterferien im Süden und in der Mitte der Niederlande nicht viel.

Rund um die Ballungsgebiete müssen Autofahrer aufgrund des Berufsverkehrs am Freitagnachmittag besonders zwischen 14.00 und 19.00 Uhr ein paar Behinderungen einkalkulieren. Am Samstag sorgen Urlauber in Richtung Alpen und gen Norden besonders mittags für mäßigen Verkehr.

Auf den typischen Wintersportrouten rechnet auch der ADAC generell mit Behinderungen. Dazu kämen Tagestouristen aus Süddeutschland. Am Sonntag verdichtet sich laut ACE die Verkehrslage zwischen 13.00 und 17.00 Uhr, aber nur mit geringem Staurisiko. Auf folgenden Strecken können nach Prognose der Autoclubs Staus und Behinderungen auftreten.

A 1

Hamburg - Bremen - Dortmund - Köln

A 3

Passau - Nürnberg - Würzburg - Frankfurt - Köln

A4

Bad Hersfeld - Erfurt - Dresden

A 5

Frankfurt - Karlsruhe - Basel, beide Richtungen

A 6

Nürnberg - Heilbronn - Mannheim - Kaiserslautern

A 7

Füssen/Reutte - Ulm - Würzburg - Kassel, beide Richtungen

A 8

Karlsruhe - Stuttgart - München - Salzburg, beide Richtungen

A 9

München - Nürnberg - Berlin, beide Richtungen

A 61

Mönchengladbach - Koblenz - Ludwigshafen, beide Richtungen

A 93

Rosenheim - Kiefersfelden, beide Richtungen

A 95/B2

München - Garmisch-Partenkirchen, beide Richtungen

A 99

Umfahrung München

Auf den Transitrouten und den Zu- und Abfahrten der Skigebiete in Österreich und der Schweiz sorgen Winterurlauber vor allem am Samstag und am Sonntagnachmittag für erhöhten Reiseverkehr. Der ADAC weist vor allem auf das Ferienende in den österreichischen Bundesländern Oberösterreich, Steiermark und Vorarlberg hin.

Die italienische Brennerautobahn A 22 (zwischen Sterzing und Brixen) und die Brennerstaatsstraße SS 12 (zwischen Sterzing und Freienfeld) sind am Sonntag, den 21. Februar jeweils in beiden Richtungen gesperrt, warnt der ADAC. Die Sperrung ist für die Zeit von 8.45 Uhr bis etwa 12 Uhr angekündigt, doch hänge das exakte Ende vom Verlauf der Entschärfung ab. Autofahrer von und nach Italien sollten das Ende der Sperrung abwarten oder die Fahrt so planen, dass dieser Bereich erst nach Ende der Sperrung erreicht wird. Ansonsten wird geraten, weiträumig über den Reschenpass, Jaufenpass oder das Pustertal auszuweichen.

Der ACE rät weiterhin, bei Reisen ins benachbarte Ausland gültige Ausweise parat zu halten. An den Grenzübergängen Walserberg (Salzburg - Bad Reichenhall), Kiefersfelden (Kufstein Süd - Kiefersfelden) und Suben (Ort i. Innkreis - Pocking) kommt es zu Wartezeiten.

dpa/tmn

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