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Der Wanderweg SeeGang steht für Passagen direkt am Ufer des Bodensee, für liebliche Landstriche, tiefe Schluchten, Streuobstwiesen, wildromantische Ruinen und verwunschene Waldpfade.

Freizeitspaß und Erholung

Goldener Wanderherbst lockt an den Bodensee

Friedrichshafen - Das Laub raschelt, die Sonnenstrahlen spiegeln sich in der Wasseroberfläche: Wandern am Bodensee hat gerade jetzt, im beginnenden Herbst, seinen ganz eigenen Reiz.

Das Bergpanorama vor Augen, den See zu Füßen kann man sich hier eine außergewöhnliche Kulturlandschaft "erwandern". Dabei steht nicht etwa die Leistung, sondern vielmehr der Genuss im Mittelpunkt.

Zahlreiche Wanderwege erschließen die Bodensee-Region, eine der beliebtesten Ferienregionen Deutschlands. Einige davon sind mit dem Siegel "Premiumwanderweg" versehen, das unter anderem für grandiose Ausblicke und gründliche Ausschilderung bürgt. Die Wege bieten somit die Kombination von Wanderspaß und Erholung an der frischen Luft und sind für Anfänger besser geeignet als viele Routen inmitten der Berge.

Einkehr- und Rastmöglichkeiten

Gerade im Herbst, wenn das Wetter am Bodensee gern mal schnell umschlägt, bieten die Wege Vorteile für Wanderer: Die Einkehrmöglichkeiten sind zahlreich, die Rastplätze gepflegt. Oft gibt es Bänke am Wegesrand oder sogar von anderen Wanderfreunden aufgebaute Waldliegen für Pausen zum Kraft sammeln. Ausblick auf den Bodensee und die umgebende Landschaft inbegriffen!

Der Hegau: Vulkanlandschaft am Bodensee

So einen einmaligen Landstrich bietet zum Beispiel das westliche Seeufer. Der Hegau überrascht Wanderer nicht nur mit toskanischem Flair, sondern auch mit bizarren Vulkanformationen, die vor rund 14 Millionen Jahren hier entstanden sind. Einigen der Basaltkegel können Wanderer "aufs Dach steigen": Die Route über den Hewensteig etwa führt hinauf auf den Hohenhewen, der nicht nur einen Rundumblick in den Hegau bietet, sondern auch eine mittelalterliche Burgruine im besten Herbstlicht zeigt.

Wanderwege "LandGänge" eröffnen neue Perspektiven

Die drei Premiumwanderwege, die unter dem Oberbegriff "LandGänge" zusammengefasst sind, gibt es bereits seit 2012. Der längste und anspruchsvollste Landgang ist die "Bergtour Höchsten". Wer den Höchsten erwandert, mit 838 Metern über Normalnull die höchste Erhebung zwischen den Vulkanen des Hegau und dem Allgäu, der benötigt also doch ein bisschen Ausdauer und gute Kondition. Doch zahlreiche Waldliegen entlang des Weges bieten immer wieder die Möglichkeit für eine Rast. Auch hier belohnt ein fantastischer Blick den Wanderer: Von einem Pavillon auf dem Gipfel des Höchsten erstreckt sich bei klarer Sicht ein atemberaubendes Alpenpanorama von sage und schreibe 240 Kilometern Länge!

Wälder und wildromantische Wiesen

Seit Juli 2014 nennen sich die fünf Sigmaringer Premiumwanderwege "DonauFelsenLäufe". Einer ist der 8,5 Kilometer lange "Donaufelsengarten". Er führt durch das wildromantische Gutenstein-Thiergarter Felsenlabyrinth. Der anspruchsvolle Weg führt vorbei an Wäldern, deren Bäume in den Himmel zu wachsen scheinen, und an spektakulären Aussichtspunkten, die einen Blick auf Gutenstein, die Höhen dahinter und über das Donautal bieten.

Schluchten, Blumen und steter Bodensee-Blick

Von Überlingen nach Konstanz führt der Premiumwanderweg "SeeGang", dessen Name Programm ist: Fast über die gesamte Strecke von 53,2 Kilometern liegt den Wanderern hier der Bodensee zu Füßen. Weitere Highlights im Blickfeld sind die Blumeninsel Mainau oder die Marienschlucht. Sie liegt am Steilufer des Bodensees zwischen Bodman-Ludwigshafen und Wallhausen, ist rund 100 Meter tief und stellenweise nur einen Meter breit. Die Strecke lässt sich bequem in Teilstrecken aufteilen. An vielen Stellen entlang des Weges können Wanderer aufs Schiff umsteigen, um so frisch erholt am nächsten Stopp wieder weiter zu wandern.

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