Ein Weißer Hai schwimmt im Monterey Bay Aquarium in San Francisco.
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Ein Weißer Hai schwimmt im Monterey Bay Aquarium in San Francisco.

Alptraum im Paradies

Hai-Angriff! Was Urlauber tun sollten

Die Gefahr eines Hai-Angriffs ist für Menschen sehr gering. Weltweit wurden letztes Jahr 80 Attacken auf Schwimmern und Surfer registriert. Doch was soll man tun, wenn man einem Hai begegnet?

Schwimmer sollten im Meer ihre Umgebung im Auge behalten, um auf einen neugierigen Hai frühzeitig reagieren zu können. „Der wichtigste Tipp ist, eine Schwimmbrille aufzusetzen“, sagt Hai-Experte Gerhard Wegner, Präsident des Vereins Sharkproject International in Offenbach.

Im Fall des Falles sollte der Schwimmer ruhigbleiben, den Hai beobachten und sich auf ihn zubewegen. Das mache dem Hai klar, dass es sich nicht um eine Beute handelt. Er drehe dann fast immer ab, sagt Wegner. „Es gibt nichts Schlimmeres, als nicht zu wissen, was unter der Wasseroberfläche passiert“.

Der Haiangriff auf eine deutsche Schnorchlerin vor Hawaii am Mittwoch sei ihm unerklärlich. Schließlich habe die Frau eine Taucherbrille getragen und hätte das Tier frühzeitig bemerken müssen. Die 20-Jährige verlor nach Medienberichten ihren rechten Arm und sei zunächst bewusstlos gewesen.

Das Risiko von einem Hai getötet zu werden, sei statistisch äußerst gering, sagte Wegner. „Das ändert nichts an unserer genetischen Grundangst vor Haien.“ Jährlich würden nur vier bis sechs Menschen durch Haibisse sterben. Zum Vergleich: Bei Unfällen mit Getränkeautomaten gebe es allein in den USA rund 15 Tote pro Jahr.

Weltweit ereigneten sich nach Angaben der Universität von Florida im vergangenen Jahr 80 Zusammenstöße von Menschen und Haien, bei denen das Tier nicht absichtlich gereizt worden war. Die meisten Zwischenfälle gebe es an den Küsten Floridas, Australiens, in Südafrika und auf Hawaii.

Die gefährlichsten Strände der Welt

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dpa

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