Hier muss jeder das Passende für sich finden: Wie die Bindung am Ski aussehen sollte, hängt unter anderem vom Können des Skifahrers ab. Foto: Tobias Hase
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Hier muss jeder das Passende für sich finden: Wie die Bindung am Ski aussehen sollte, hängt unter anderem vom Können des Skifahrers ab. Foto: Tobias Hase

Können, Alter und Co.

Worauf es bei der Skibindung ankommt

Wer sicher auf der Piste unterwegs sein will, sollte sich vor dem Ski-Kauf eine Weile mit der Bindung beschäftigen. Diese muss zum Wintersportler passen - sie ist das "Non-plus-Ultra" zur Vermeidung von Verletzungen, erläutert ein Experte.

Die richtige Einstellung der Skibindung ist von mehreren Faktoren abhängig, die sich gegenseitig beeinflussen. Zum einen zählt das Fahrkönnen. Ein Anfänger stürzt leichter, darum muss die Bindung schneller auslösen und leichter eingestellt sein, erklärt Andreas König vom Deutschen Skiverband (DSV). Fahrstil, Tempo und die zu erwartende Sturzenergie seien entscheidend. Aber auch die Länge der Schuhsohle sei wichtig, weil der Schuh zum Schienbein einen entsprechend großen Hebel darstellt. Das Alter das Skifahrers hat auch Einfluss auf die Einstellung, weil die Knochen im Alter spröder werden. Und es kommt darauf an, ob der Schnee fest oder angeschmolzen ist.

König weist darauf hin, dass sich die richtige Einstellung der Bindung im Laufe der Zeit ändert, nicht nur weil der Skifahrer älter wird. Anfänger verbessern ihren Fahrstil und sind rasanter unterwegs, während geübte Skifahrer irgendwann wieder gemütlicher fahren. Außerdem verändert sich die Bindung durch die Beanspruchung des Materials selbst. Die Feder in der Bindung werde "müde", erklärt der Experte. Das heißt, sie gibt in ihrer Härte eher nach.

König bezeichnet die Skibindung als das "Non-plus-Ultra" für die Vermeidung von Verletzungen beim Skifahren. Eine optimale Bindung müsse auch bei unebenem Gelände stabil am Ski halten und trotzdem genau dann auslösen, wenn der Skifahrer stürzt. Ansonsten könne es zu Dreh- und Biegeverletzungen des Beins kommen. Und eine falsch auslösende Bindung ist wiederum gefährlich, weil sie überhaupt erst zu Stürzen und damit Verletzungen führen kann.

König rät, die Skibindung in einem Fachgeschäft von einem Experten einstellen zu lassen. Diese hätten spezielle Bindungsprüfgeräte, mit denen Stürze simuliert und die korrekte Auslösung der Bindung überprüft werden können.

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dpa/tmn

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