Köperscanner: Die zehn wichtigsten Infos
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Beine breit, Arme hoch! Die ersten Körperscanner sind an deutschen Flughäfen im Einsatz. Hier die zehn wichtigsten Infos für Reisende. 1. Wie funktioniert der Nacktscanner? Der Körper reflektiert oder strahlt Wärmewellen ab, die vom Gerät aufgespürt werden, das dadurch ein Abbild des menschlichen Körperserstellt. Gegenstände am Körper erkennt der Scanner durch sogenannte Wärmeschatten.
Köperscanner: Die zehn wichtigsten Infos
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2. Werden Bilder von meinem Körper gespeichert? Körperbilder werden nicht erzeugt und demzufolge auch nicht ausgewertet. Detektionsdaten werden sofort nach der Kontrolle gelöscht.
Köperscanner: Die zehn wichtigsten Infos
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3. Muss ich mich ausziehen? Nein! Der Körperscanner kann den Fluggast zwar bis zur nackten Haut durchleuchten. Eine Software verhindert diese Darstellung.
Köperscanner: Die zehn wichtigsten Infos
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4. Kann ich mich dagegen wehren, dass das Gerät bei mir eingesetzt wird? Die Körperscanner sind noch Testeinsatz. Sie sind nur an bestimmten Sicherheitstoren aufgestellt. Wer nicht möchte, kann – zumindest jetzt noch – bei einem anderen Securitycheck anstehen.
Köperscanner: Die zehn wichtigsten Infos
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5. Sieht man mich im Körperscanner nackt? Nein. Erkennt das Gerät keine verdächtigen Gegenstände, zeigt der Monitor dem Sicherheitspersonal nur ein „o.k.“ auf dem Bildschirm. Hat es vermeintlich Gefährliches entdeckt wird nicht der tatsächliche Körper abgebildet, sondern eine Figur, die aussieht wie ein Ampelmännchen. Die verdächtigen Stellen sind mit gelben Flaggen gekennzeichnet.
Köperscanner: Die zehn wichtigsten Infos
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6. Kann ich mein Handgepäck mit in den neuen Scanner geben? Nein. Das muss wie bisher auf das Laufband gelegt werden.
7. Ist die Strahlung gesundheitsschädlich? Laut Angaben des Herstellers werden keine Röntgenoder radioaktiven Strahlen benutzt, sondern Radiowellen, die 10.000 Mal weniger intensiv sein sollen als die von Mobiltelefonen.
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7. Ist die Strahlung gesundheitsschädlich? Die neuen Körperscanner arbeiten, laut Angaben der Bundesregierung, mit einer sogenannten Millimeterwellentechnologie und sind für den Menschen gesundheitlich unbedenklich.
8. Sieht man mein Piercing auf dem Monitor? Kleine Gegenstände erscheinen schemenhaft.
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8. Sieht man mein Piercing auf dem Monitor? Kleine Gegenstände erscheinen schemenhaft.

Beine breit, Arme hoch!

Körperscanner: Die wichtigsten Infos

Beine breit, Arme hoch! Auf deutschen Flughäfen sind immer öfter Körperscanner im Einsatz. Die Technik soll für mehr Sicherheit sorgen. Hier haben wir die wichtigsten Infos für Reisende zusammengestellt.

Insgesamt 14 Körperscanner sind derzeit an sechs deutschen Airports im Einsatz. Die Geräte werden an den Flughäfen Frankfurt/Main, Hamburg, Düsseldorf, Stuttgart, München, Berlin-Schönefeld verwendet.

Im Gegensatz zu Metalldetektoren sollen die Bodyscanner in der Lage sein, Pulver, Flüssigkeiten oder andere potenziell gefährliche Gegenstände ohne Metallanteil zu entdecken.

Neue Körperscanner unschädlich?

Die neuen Körperscanner arbeiten, laut Bundesregierung, mit einer sogenannten Millimeterwellentechnologie und sind für den Menschen gesundheitlich unbedenklich.

Dabei zeige die in Deutschland verwendete Software ausschließlich Piktogramme. Durch farblich markierte Bereiche auf dem Kontrollmonitor lässt sich eine mögliche Nachkontrolle gezielt durchführen und ist damit weniger zeitintensiv. Körperbilder werden nicht erzeugt. Daten werden nicht gespeichert.

Körperscanner sind seit November 2011 durch EU-Verordnung für die Luftsicherheitskontrolle zugelassen. Dabei ist die Nutzung für Passagiere freiwillig. Lehnt ein Passagier die Kontrolle mittels Körperscanner ab, wird er nach den herkömmlichen Methoden kontrolliert.

Seit 2010 wird der Einsatz von Körperscannern in Deutschland getestet. Beim einem ersten Testlauf am Hamburger Flughafen versagte die Technik häufig. Bei 49 Prozent der kontrollierten Flugreisenden wurde überflüssiger Alarm ausgelöst. Knapp 800 000 Passagiere hatten das Test-Gerät freiwillig genutzt. 

Ab dem 1. September 2015 sind derartige Durchleuchtungsgeräte nach EU-Recht vorgeschrieben.

ml

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