Kranich
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In Mecklenburg-Vorpommern gibt es jetzt wieder Zehntausende Kraniche zu sehen.

Herbstzug der Kraniche

Schon in der Mythologie spielt der Kranich eine große Rolle. Für Naturfreunde ist es ein Schauspiel, wenn der "Sonnenvogel" ins Winterquartier aufbricht. Jetzt sind wieder Zehntausende zu sehen. 

In Mecklenburg-Vorpommern rasten vom September bis November rasten Kraniche alljährlich auf ihrer Reise in den Süden. Besonders viele Vögel lassen sich im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft an der Ostseeküste beobachten. Eine weitere gute Adresse dafür ist der Nationalpark Müritz.

Kraniche fliegen zu ihren Übernachtungsplätzen.

Beobachtungstürme und Fotohütten stehen zum Beispiel im Westen Rügens und im Osten der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst. Aus dem Auto sind die Vögel gut von der B105 zwischen Ribnitz-Damgarten und Stralsund zu sehen. Wo Urlauber weitere Beobachtungsplätze finden, können sie im Kranich-Informationszentrum Groß Mohrdorf nördlich von Stralsund erfahren.

Das Informationszentrum veranstaltet zwischen dem 23. und 30. September Exkursionen zu den Rastplätzen der Vögel. Zusätzlich führt ein Kranich-Ranger Neugierige zwischen dem 19. September und 24. Oktober zu den Schlafstätten der Tiere auf den Werder-Inseln.

Die Multimediahalle Zingst und das Meeresmuseum Stralsund zeigen am 25. und 27. September Fotos und Dias zum Thema. „Kranich Faszination“ lautet eine Sonderausstellung im Natureum Darßer Ort. Darin stellt Naturfotograf Carsten Linde zwischen dem 21. September und 31. Oktober seine Bilder vor.

Die Reedereien Zingst und Hiddensee bieten Bootstouren zu den Kranichen an. Die Schiffe legen in Schaprode, Zingst und Stralsund ab und sind etwa vier Stunden unterwegs. Die Touren werden von Experten des Kranich-Informationszentrums begleitet. Auch im Nationalpark Müritz gibt es bis zum 21. Oktober Führungen zu den Rastplätzen.

dpa

Mehr Infos im Internet unter www.nationalpark-vorpommersche-boddenlandschaft.de/

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